Datum: 12.02.2026 Quelle: ICE Bosse werden GEGRILLT! Anhörung gerät völlig aus den Fugen!
Sachlicher Kern
DHS-Struktur
Das Department of Homeland Security (DHS) unter Secretary Christi Noem umfasst:
- CBP — Customs and Border Protection (Grenzkontrolle)
- ICE — Immigration and Customs Enforcement
- USCIS — Visa und Greencard-Anträge
- TSA — Flugsicherheit und Sicherheitskontrollen
- Coast Guard — Küstenwache
Racial Profiling — “Gezielte Operationen”
ICE behauptet, nur “gezielte Operationen” durchzuführen. In der Anhörung wird die Definition von “gezielt” hinterfragt: Tausende Videos zeigen ICE-Agents, die Menschen auf offener Straße und an Highway-Checkpoints nach ihrer Staatsbürgerschaft fragen — ohne konkreten Verdacht, nur aufgrund von Erscheinungsbild und Akzent.
Koshi weist darauf hin: Als Green-Card-Inhaber stehen ihm dieselben Verfassungsrechte zu wie Amerikanern — darunter das 5th Amendment (Recht auf Aussageverweigerung). ICE ignoriert diese Rechte systematisch.
Gewalt gegen ICE — Zahlen manipuliert?
ICE und die Trump-Administration behaupten: Angriffe auf ICE-Agents seien um 1.400% gestiegen.
Ein Kongressmitglied hält dagegen mit dem tatsächlichen Datensatz: Dokumentierte tägliche Angriffe stiegen um ~25% — bei gleichzeitiger Verdoppelung der Agentenzahl. Statistisch wäre bei gleichem Verhältnis eine Verdoppelung zu erwarten; das Gegenteil ist der Fall.
Pfefferspray gegen gefesselten Mann
In der Anhörung wird ein Video gezeigt: Ein ICE-Agent sprüht einem bereits von drei Kollegen am Boden gehaltenen Mann aus nächster Distanz Pfefferspray ins Gesicht. Das ICE-Handbuch schreibt vor: Pfefferspray dient der Deeskalation. Der Einsatz bei einem bereits fixierten Menschen ist laut eigenem Handbuch nicht regelkonform.
ICE-Direktor Todd Lines kann in der Anhörung nicht sagen, ob dieser Agent zur Rechenschaft gezogen wurde.
Keine Konsequenzen — Zwei Tote
Zwei amerikanische Staatsbürger wurden von ICE erschossen: René Good und Alex Pti (Transkript-Schreibweise — korrekte Namen unklar, s. Faktencheck). Koshi berichtet: Keiner der beteiligten Schützen wurde gefeuert. Auf die Frage, ob überhaupt irgendein ICE-Agent seit Beginn der Operationen für Fehlverhalten entlassen wurde, kann Lines keine Antwort geben.
Rücktritt-Forderung
Ein Kongressmitglied fordert Lines auf zurückzutreten: Er habe eine ehrenvolle Karriere, sei qualifiziert, könnte andere Jobs bekommen — aber leite jetzt eine Behörde maskierter, unqualifizierter Agents ohne Rechenschaftspflicht.
Faktencheck
Bestätigt
5th Amendment / Aussageverweigerungsrecht — Korrekt. Das 5th Amendment gilt auch für nicht-Staatsbürger auf US-Territorium. Greencard-Inhaber genießen weitgehend dieselben verfassungsmäßigen Rechte. Quelle: ACLU
Vereinfacht
Angriffe auf ICE +1.400% vs. tatsächlich +25% — Koshi referenziert diese Zahlen aus der Anhörung. Die 1.400%-Zahl ist offiziell nicht verifiziert und stammt aus internen ICE-Berichten. Die Gegenzahl des Kongressmitglieds bezieht sich auf dokumentierte tägliche Angriffe. Methodisch sind beide Zahlen nicht direkt vergleichbar — unterschiedliche Zeiträume, unterschiedliche Definitionen von “Angriff”.
Nicht verifizierbar
René Good und Alex Pti — erschossene amerikanische Staatsbürger — Die Namen sind im Transkript phonetisch transkribiert (Spracherkennungsfehler). Die tatsächlichen Namen konnten nicht verifiziert werden. Es gibt dokumentierte Fälle von ICE-Schusswaffenanwendungen mit Toten, aber spezifische Namen bedürfen eigener Recherche.
Vereinfacht
ICE-Agents ohne Konsequenzen — Lines behauptet in der Anhörung, Fälle seien “in Bearbeitung”. Ob Entlassungen stattgefunden haben, bleibt unklar — nicht aktiv widerlegt, aber auch nicht bestätigt.
Verbindungen
→ Koshi Politik — ICE, Palantir und der Überwachungsstaat
technologische Ausstattung derselben Behörde
→ Koshi Politik — DHS-Shutdown: Keine Einigung
tags darauf läuft das DHS-Budget aus
→ Eva von Redecker — Dieser Drang nach Härte
Maskierung, Anonymität, fehlende Rechenschaftspflicht als strukturelle Merkmale des neuen Autoritarismus











