GedankenraumJutta Roosen — DenkerVita
Jutta Roosen misst, was Zuckersteuer, Nutri-Score und neue Rezepturen wirklich bewirken: kleine Effekte, die erst tragen, wenn Politik die Umwelt ändert statt den Willen.
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Gabriele Münter — Blauer Reiter, Murnauer Zeit: dunkle Konturen, leuchtende Farbflächen, bayerisches Licht. Ein Marktplatz mit Ständen voller Äpfel, Brot und Kohl, daneben das hell erleuchtete Schaufenster eines Supermarkts; dazwischen Menschen mit Körben, und etwas abseits eine Frau im dunkelblauen Mantel mit Notizbuch, die nur zusieht. Münters Hand, weil sie das Alltägliche Bayerns mit wachem, unsentimentalem Blick malte — und Roosens Forschung genau dort beginnt: beim Beobachten, was Menschen wirklich kaufen.
Prompt: A wide horizontal banner painting in the style of Gabriele Münter, Blauer Reiter, Murnau period — bold dark contours, glowing flat colour fields, simplified forms, Bavarian village light. A small Bavarian market square on a bright morning: wooden market stalls with apples, bread and cabbages, and a modern supermarket window on one side glowing with colourful packages. Shoppers with baskets move between them, figures simplified to coloured shapes. In the foreground, slightly apart, a woman in a dark blue coat stands quietly observing the shoppers, holding a small notebook, seen from the side, face only a simple shape. Alpine foothills and a church tower in the distance. Deep blue, ochre, green and red. No lettering, no words, no logos, no photorealism.
Biographischer Snapshot
Jutta Roosen — Agrar- und Konsumökonomin, seit 2008 Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing und Konsumforschung an der TUM School of Management in Freising-Weihenstephan, wo sie den internationalen Masterstudiengang Consumer Science aufgebaut hat und leitet. Studium der Agrarwissenschaften in Bonn, Master in Agrarökonomie an der Washington State University, Promotion in Volkswirtschaftslehre an der Iowa State University (1999). Danach Assistenzprofessorin in Louvain-la-Neuve, Professorin in Kiel. Sie erforscht, wie Menschen Lebensmittel auswählen und was Kennzeichnung, Preise und Rezepturen daran ändern; im BMBF-Kompetenzcluster ENABLE steuerte sie die ernährungsökonomische Frage bei, was Politik wirklich bewirken kann. Präsidentin der Europäischen Vereinigung der Agrarökonomen (2020–23), Fellow der amerikanischen AAEA (2021), heute Mitherausgeberin (Co-Editor-in-Chief) der Fachzeitschrift Food Policy und seit 2026 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums (WBAE).
Biografie
Jutta Roosen kommt aus der Landwirtschaft, nicht aus der Ernährungsmedizin, und das prägt ihren Blick: Sie fragt nicht, was gesund ist, sondern warum Menschen trotzdem anders kaufen, und was ein Markt daraus macht. Von 1991 bis 1994 studiert sie Agrarwissenschaften in Bonn, geht dann für einen Master in Agrarökonomie an die Washington State University (1995) und promoviert 1999 an der Iowa State University in Volkswirtschaftslehre. Ihre frühen Arbeiten sind amerikanische Agrarökonomie in Reinform: was Verbraucher für Äpfel mit weniger Pestiziden zahlen würden, wie Regulierung in Märkten mit unterschiedlicher Qualität wirkt. Schon hier steht die Frage, die sie nicht mehr loslässt: Wie viel ist Menschen eine Eigenschaft wert, die sie nicht schmecken können?
1999 wechselt sie als Assistant Professor an die Unit of Rural Economics der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve. Dort arbeitet sie über Umweltauflagen in der Landwirtschaft und den Erhalt seltener Nutztierrassen, vor allem aber über Verbraucher in Europa: Eine vielzitierte Studie von 2003 vergleicht, wie Franzosen, Deutsche, Briten und Amerikaner auf Rindfleisch von hormonbehandelten oder mit Gentechnik-Mais gefütterten Tieren reagieren. Die Kultur, zeigt sich, ist im Einkaufswagen mit drin.
2002 folgt der Ruf nach Kiel, auf eine Professur für Haushalts- und Konsumökonomik mit Gesundheitsbezug. In diese Jahre fallen Arbeiten über die Akzeptanz von Gentechnik, über Bio- und Handelsmarken bei Milch und eine Reihe von Feldversuchen mit französischen Kollegen um Stéphan Marette: Ändert eine Risikoinformation über Quecksilber in Thunfisch tatsächlich, was Menschen essen, und wann braucht es Steuern oder Subventionen, weil Information allein nicht reicht? Für diese Linie bekommt sie 2009 den Best Paper Award der Review of Agricultural Economics. Mehrfach evaluiert sie in dieser Zeit auch die Kampagne „5 am Tag“.
Seit 2008 leitet sie den Lehrstuhl für Marketing und Konsumforschung der TU München am Campus Weihenstephan; seit 2009 ist sie akademische Leiterin des Masterstudiengangs Consumer Science, später auch Prodekanin der School of Management und Studiendekanin. Ihre Themen werden breiter: Nanotechnologie im Essen, Vertrauen in Lebensmittelsicherheit, Bürgerbeteiligung an Windkraft und regionalen Energieprojekten, Tierwohl, Lebensmittelverschwendung, Mindesthaltbarkeitsdaten. Gemeinsam mit Jayson Lusk und Jason Shogren gibt sie 2011 das Oxford Handbook of the Economics of Food Consumption and Policy heraus. Im DFG-Forschungsverbund „Evidenzpraktiken“ untersucht sie, wie Menschen umstrittene Ernährungsbefunde deuten und welche Rolle Moral dabei spielt, wenn das Essen zur Gesinnungsfrage wird.
Im BMBF-Kompetenzcluster ENABLE (koordiniert von dem TUM-Ernährungsmediziner Hans Hauner) übernimmt ihr Lehrstuhl die politische Frage: Was weiß man eigentlich über die Wirksamkeit von Kennzeichnung, Werbebeschränkung, Reformulierung und Lebensmittelsteuern? Daraus entsteht ihr Vortrag im Deutschen Museum (2021) und, mit der kanadischen Agrarökonomin Jill E. Hobbs, ein Übersichtskapitel über gesundheitsorientierte Ernährungspolitik (2022). Für das bayerische Ernährungsministerium evaluiert sie das EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch, mit einem ernüchternden Befund: Die Kinder essen mehr Obst, solange es da ist, aber ihre Vorliebe für Kekse ändert sich nicht.
Ihr Gewicht in der Zunft zeigt sich in den Ämtern: Vorsitzende der Verbraucherkommission Bayern (2009–2013), Präsidentin der European Association of Agricultural Economists (2020–2023), Fellow der Agricultural and Applied Economics Association (2021), seit 2026 Co-Editor-in-Chief von Food Policy, einer der wichtigsten Zeitschriften des Fachs. 2023 wirkt sie am SAPEA-Bericht Towards sustainable food consumption mit, der die EU-Kommission bei der Überarbeitung der Farm-to-Fork-Strategie berät. Seit der neuen Berufungsperiode 2026 sitzt sie im Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Am viel diskutierten WBAE-Gutachten „Politik für eine nachhaltigere Ernährung“ von 2020 war sie damit noch nicht beteiligt. Daneben ist sie Principal Investigator im Münchner Exzellenzcluster TransforM (2026–2032) zu transformativen Technologien und gesellschaftlichem Wandel.
Bücher & Publikationen
| Titel | Jahr | Beschreibung |
|---|---|---|
| The Oxford Handbook of the Economics of Food Consumption and Policy | 2011 | Herausgegeben mit Jayson L. Lusk und Jason F. Shogren (Oxford University Press). Das Standardwerk der Ernährungsökonomie: Nachfrage, Kennzeichnung, Lebensmittelsicherheit, Übergewicht und Politik. DOI 10.1093/oxfordhb/9780199569441.001.0001 |
| Health-oriented nutrition policies | 2022 | Mit Jill E. Hobbs, Buchkapitel bei Edward Elgar. Die schriftliche Fassung ihres Vortrags: Präferenzen in der Kindheit, Schulverpflegung, Informationsumwelt, Reformulierung, Steuern, und die Rückkopplung zwischen Verbrauchern und Unternehmen. Fazit: wirksam, aber klein, nur die Kombination trägt. |
| Demand elasticities for fresh meat and welfare effects of meat taxes in Germany | 2021 | Mit Matthias Staudigel und Sebastian Rahbauer, Food Policy 106. Simuliert Fleischsteuern (Mehrwertsteuer 7 → 19 % und klimabezogene Verbrauchsteuern) mit GfK-Haushaltsdaten: Ärmere und ältere Haushalte tragen relativ mehr; Verbrauchsteuern sind effizienter als die pauschale Mehrwertsteuer. |
| Health and Nutrition: Policy, Consumer and Industry Perspectives | 2019 | Mit Irina Dolgopolova und Matthias Staudigel, Buchkapitel (Palgrave Advances in Bioeconomy). |
| Obesity, Fat Taxes and Their Effects on Consumers | 2018 | Mit Silke Thiele, Buchkapitel über Fettsteuern, darunter der gescheiterte dänische Versuch. |
| Consumer Acceptance of New Food Technologies: Causes and Roots of Controversies | 2014 | Mit Jayson L. Lusk und Andrea Bieberstein, Annual Review of Resource Economics 6. Warum Gentechnik, Nanotechnik und Co. auf Widerstand stoßen: Risikowahrnehmung, Vertrauen, Natürlichkeit, Moral. |
| The effects of traffic light labels and involvement on consumer choices for food and financial products | 2014 | Mit Larissa Drescher und Stéphan Marette, International Journal of Consumer Studies. Ampelkennzeichnung im Experiment. |
| Taxes and subsidies to change eating habits when information is not enough | 2008 | Mit Stéphan Marette und Sandrine Blanchemanche, Journal of Regulatory Economics. Wann Steuern und Subventionen nötig werden, weil Aufklärung allein (hier: über Fischkonsum) nicht reicht. |
| Demand for Beef from Cattle Administered Growth Hormones or Fed Genetically Modified Corn | 2003 | Mit Jayson L. Lusk und John A. Fox, American Journal of Agricultural Economics. Ihre meistzitierte Arbeit: Zahlungsbereitschaft in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA im Vergleich. |
| Towards sustainable food consumption — SAPEA Evidence Review Report | 2023 | Wissenschaftlicher Bericht der europäischen Akademien für die EU-Kommission (Farm-to-Fork-Revision); Roosen in der Arbeitsgruppe. |
Weitere Arbeit: vollständige Publikationsliste und Lebenslauf auf der Lehrstuhlseite der TUM; Interview zur EU-Beratung: „Nachhaltigen Lebensmittelkonsum einfach machen“ (TUM-Pressemitteilung).
Empfehlenswerte Videos & Vorträge
- Jutta Roosen: Wie wirksam sind Zuckersteuer & Co.? — Deutsches Museum, Reihe Wissenschaft für jedermann, April 2021 (59 Min.). Ernährungspolitik als Dreieck aus Information, Produkt und Preis: was Nutri-Score, Werbebeschränkung, Reformulierung und Zuckersteuer nach Studienlage leisten, mit Publikumsfragen.
- Lebensmittelsicherheit im Spannungsfeld zwischen Risikoanalyse und Intuition — DFG-Forschungsgruppe Evidenzpraktiken, 2018 (4 Min.). Kurzvorstellung ihres Teilprojekts: warum Verbraucher Risiken anders bewerten als Behörden.
Kernthesen
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Die Umwelt entscheidet mehr als der Vorsatz. Einkaufen ist Gewohnheit, keine Abwägung. Wer gesündere Ernährung will, muss Angebot, Preise und Information so gestalten, dass die gute Wahl die leichte ist. Aufklärung allein überfordert Menschen mit wenig Zeit, Wissen oder Willenskraft in einer Umgebung voller Verlockung. Ihr eigenes Schulobst-Ergebnis zeigt es: Kinder essen mehr Obst, wenn es da ist, aber ihre Vorliebe für Kekse bleibt.
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Klein, aber in die richtige Richtung. Lebensmittelkennzeichnung wie der Nutri-Score wirkt nachweisbar, doch die Effekte sind klein, und sie wirken am stärksten bei denen, die ohnehin viel über Ernährung wissen. Auch Zuckersteuern wirken: Bei Lebensmitteln senkt eine Preiserhöhung um ein Prozent die Menge nur um gut ein Prozent, eine spürbare Wirkung verlangt also hohe, politisch schwer durchsetzbare Steuersätze.
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Der stärkste Hebel ist das Rezept. Reformulierung, also weniger Zucker, Salz und Energie im selben Produkt, verbessert den Warenkorb, auch wenn Verbraucher teils ausweichen. Eine kluge Steuer wirkt vor allem über diesen Umweg: Die britische Abgabe auf Süßgetränke mit Schwellenwert gibt Herstellern einen Anreiz, unter die Grenze zu kommen.
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Jede Maßnahme ruft eine Gegenbewegung hervor. Märkte antworten. Wird Kinderwerbung im Kinderfernsehen beschränkt, wandert sie ins Hauptprogramm und zu Influencern; wird Werbung eingeschränkt, locken Rabatte; eine Steuer wird nur teilweise an der Kasse weitergegeben. Politik muss die Rückkopplung zwischen Verbrauchern und Unternehmen mitdenken und ihre Instrumente so kombinieren, dass sie sich verstärken, statt sich gegenseitig aufzuheben.
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Wer lenkt, verteilt auch. Kampagnen, die Nachfrage erhöhen, treiben Preise; Steuern auf Fleisch treffen ärmere und ältere Haushalte relativ härter. Gesundheit und Klima, Teilhabe und Wohlstand sind gemeinsame Ziele der Ernährungspolitik, und keine Maßnahme ist sozial neutral.
Politische Einordnung
Roosen ist keine Aktivistin, sondern eine Empirikerin der Lenkung. Ihre Position liegt in der Mitte der Debatte, mit klarer Neigung: Sie hält staatliche Eingriffe in die „Ernährungsumwelt“ für nötig und hält nichts von der reinen Eigenverantwortung, ohne dabei die Werkzeuge zu überschätzen. Auf die Zuschauerfrage, ob es staatliche Maßnahmen oder mehr Aufklärung brauche, antwortet sie: beides, aber man dürfe „die Umweltkomponenten nicht unterschätzen“. Den Nutri-Score sieht sie positiv, die Zuckersteuer ebenso, die dänische Fettsteuer als Lehrstück des Scheiterns. Pflanzliche Alternativen zu Milch und Fleisch hält sie für sinnvoll, weil der Konsum tierischer Lebensmittel in Deutschland zu hoch sei. Damit steht sie näher bei den Befürwortern einer aktiven Ernährungspolitik (Verbraucherschutz, Fachgesellschaften, WBAE-Linie) als bei der Lebensmittelwirtschaft, die auf Freiwilligkeit setzt. Im SAPEA-Interview betont sie, die Verantwortung dürfe „nicht allein den Verbraucher:innen übergeben werden“, und Politik dürfe nicht nachhaltige Ernährung fördern und zugleich gegenläufige Produktion subventionieren.
Die andere Seite, fair geprüft:
- Nähe zur Industrie? Der ENABLE-Cluster ist öffentlich (BMBF) finanziert, arbeitet aber naturgemäß an Produkten der Industrie: Reformulierung, etwa die ballaststoffangereicherte Leberkässemmel, setzt auf die Zusammenarbeit mit Herstellern, nicht auf Verbote. Das prägt auch den Vortrag, in dem Reformulierung als „vielversprechende Strategie“ gilt. Roosens eigener Lebenslauf legt offen, dass sie 2011 eine Studie im Auftrag der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (des Branchenverbands der Zuckerindustrie) durchführte, ebenso Aufträge des bayerischen Agrarministeriums und Evaluationen für den Verein „5 am Tag“. Auftragsforschung ist in der Agrarökonomie üblich, und die Offenlegung spricht für sie. In ihren Aussagen ist keine Schonung der Zuckerindustrie erkennbar: Sie hält die Zuckersteuer für wirksam.
- Die Kritik von der anderen Seite. Wer Ernährung über Steuern und Label lenken will, muss sich den Vorwurf des „Erziehungsstaats“ gefallen lassen, den ein Zuschauer im Live-Chat erhebt. Roosens Antwort ist evidenzbasiert, aber nicht wertfrei: Dass der Staat die „Verlockung reduzieren“ soll, ist eine politische Setzung. Ihre eigene Forschung liefert Gegenargumente gleich mit, etwa die Verteilungswirkung von Fleischsteuern auf ärmere Haushalte.
- Die Kritik von der anderen Flanke. Aus Sicht von Forschern wie Chris van Tulleken greift Reformulierung zu kurz: Ein Produkt mit weniger Zucker bleibt ein hochverarbeitetes Produkt. Roosen denkt in Nährstoffen und Marktreaktionen, nicht in Verarbeitungsgraden; die Frage, ob „gesünder gemachte“ Convenience-Produkte das Grundproblem lösen oder verlängern, bleibt bei ihr offen.
- Die ehrliche Lücke. Langfristige Belege, dass eine Maßnahme den Gesundheitszustand verändert, gibt es kaum, das sagt sie selbst. Was als Wirkung gemessen wird, sind Kaufmengen und Nährwerte im Warenkorb, nicht weniger Diabetes.
Verbindungen zu anderen Denkern
→ Michael Moss
Moss erzählt von innen, wie die Industrie Salz, Zucker und Fett zu ihren Kronjuwelen machte; Roosen vermisst die Werkzeuge, mit denen ein Staat darauf antworten kann — und Moss' späte Wende zur Zuckersteuer ist genau die Abwägung, die sie misst.
→ Chris van Tulleken
Beide nehmen der Willenskraft ihre Unschuld und setzen auf Kennzeichnung, Werbegrenzen und Schulessen; er spricht aus der Medizin und mit Polemik, sie aus der Konsumökonomie und mit Elastizitäten.
→ Jacob Beautemps
Er führt Roosens Befunde von 2021 in die deutsche Softdrink-Abgabe von 2026 weiter und prüft dort die Stufenschwelle, die sie als stärksten Hebel der Steuer beschrieben hatte.
→ Achim Truger
Seine Lenkungssteuer, die bei Erfolg ihre Einnahmen verliert und nach sozialer Kompensation verlangt, ist Roosens Zuckersteuer im größeren fiskalischen Rahmen.
Cortex-Notes
Im Bestand
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