Quelle: Trumps größte Abschiebeaktion — Podcast Reingehen
Wer spricht?
Sophie Fichtner — Moderatorin des taz-Podcasts Reingehen (Wochentaz)
Christian Jakob (1979, Quakenbrück) — taz-Journalist im Ressort Reportage und Recherche. Studium der Soziologie in Bremen und Mailand, Global Studies in Berlin, Buenos Aires und Delhi. Berichtet seit Jahren über Migrationspolitik, Menschenrechte und Desinformation. Buch: Die Bleibenden (über den Wandel der deutschen Zivilgesellschaft seit dem Asylkompromiss 1993) und Europa macht dicht (2011, co-verfasst). Gilt als einer der profiliertesten deutschen Journalisten zum Thema Migration und Grenzregime.
Marina Klimchuk — Freie Journalistin, schreibt für ZEIT, taz, Stern, WOZ, GEO. Kam in den 1990ern als jüdische Kontingentflüchtlingin nach Deutschland. Lebte zwei Jahre in den USA — zwischen Greyhound-Bussen, Depression und demokratischem Niedergang. Schwerpunkte: Migration, Erinnerungskultur, internationale Konflikte. Ausgezeichnet mit dem VDRJ-Preis 2025 für Der Bus (Greyhound-Querreise durch die USA) und dem Helmut-Stegmann-Preis für den Essay Nahes fernes Heimatland.
Inhalt
Zwei Geschichten aus der Wochentaz in einer Episode: wie es in den Ministerien der Schwarz-Rot-Koalition nach einem Jahr wirklich aussieht — und was eine Fabrikhalle in Georgia über Trumps Abschieberegime erzählt.
Teil 1 — Ein Jahr Schwarz-Rot: Was sagen die Ministerien wirklich?
Friedrich Merz hatte versprochen, die AfD zu halbieren. Ein Jahr in die Legislaturperiode ist das Ergebnis niederschmetternd: Die Union liegt bei 22% — elf Punkte unter dem schlechtesten Merkel-Ergebnis, während die AfD mit 27% auf einem Allzeithoch steht. Die Partei, die angetreten ist, um den Rechtsruck zu stoppen, liegt fünf Punkte hinter dem Rechtsruck.
Christian Jakob hat für die taz Fachleute in verschiedenen Ministerien anonym befragt. Der Tenor war eindeutig negativ — und das Faktum, dass die meisten Quellen am Ende zurückzogen, ist selbst ein Signal:
„Die Stimmung ist gerade so, da wird geguckt, von wem das kommen könnte.”
Früher war die Hemmschwelle für anonyme Kritik aus Ministerien geringer. Jetzt zieht eine Atmosphäre der Selbstzensur ein. Was bleibt, ist der Tenor: Stillstand in einigen Bereichen, mutwillige Rückabwicklung in anderen.
Wirtschaftsministerium: Der Klimakonsens ist gekündigt
Seit 1990, so ein langjähriger Beobachter aus dem Wirtschaftsministerium, gab es in der deutschen Energiepolitik parteiübergreifenden Konsens: Erneuerbare ausbauen, Emissionen senken, Klimaschutz vorantreiben. Das Tempo war verschieden, die Richtung nicht. Unter Katharina Reiche ist das Geschichte.
„Die Mehrheit derer, die jetzt die Entscheidungen treffen, haben diesen Konsens aufgekündigt. Die sagen nicht, dass Klimaschutz das primäre Ziel ist, sondern dass Wirtschaftswachstum jetzt das Primat heißt und der Klimaschutz dahinter zurückzutreten hat.”
Was Jakob „krassen Backlash” nennt, läuft auf eine schlichte Lüge hinaus: Die Behauptung, die Klimapolitik der Vergangenheit sei für hohe Energiepreise verantwortlich — und eine konservative Energiepolitik werde die Preise senken — lässt sich an keiner Stelle belegen. Die Preise werden laut Einschätzung aus dem Ministerium eher weiter steigen. Aber mit Ideologie lässt sich gut regieren, auch wenn die Rechnung nicht aufgeht. Währenddessen beschleunigt der globale Ausbau der Erneuerbaren — Deutschland bremst sich bewusst aus dem Zug heraus.
Landwirtschaftsministerium: Ernährung als Privatsache
Im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat — der Name selbst ist Programm — herrscht laut einer Quelle ernährungspolitisch praktisch Stillstand. Nur Vorhaben der Vorgängerregierung mit bereits bewilligten Mitteln laufen weiter. Der Ernährungsetat (25 Millionen Euro) wurde um 25% gekürzt. Das ist aber laut der Quelle nicht das eigentliche Problem.
Das Kernproblem: „Die Union sieht Ernährung als Privatsache, als Frauenthema — das gehört in den Haushalt, nicht in die Politik.”
Konkret: Die Proteinstrategie — ein Programm zur Förderung pflanzlicher Proteine mit klimapolitischer Dimension — liegt auf Eis. Wissenschaftliche Studien werden verharmlost oder totgeschwiegen, stattdessen wird die Lebensmittelindustrie als Referenz bevorzugt. Minister Alois Reiner betont öffentlich, Fleisch gehöre zu einer ausgewogenen Ernährung — ohne je die geltende Empfehlung von maximal 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche zu nennen.
Was Jakobs Gesprächspartner besonders aufgeregt hatte: Man war schon weiter. Über Jahre hatten soziale Bewegungen und progressive Kräfte bestimmte Positionen in die Breite des politischen Spektrums gebracht — Klimaschutz, Integration, Demokratieförderung, politische Bildung, Ernährungspolitik. Nicht überall, nicht schnell genug, aber es gab eine Richtung. Jetzt werden diese Fortschritte nicht kommentiert oder überarbeitet, sondern mit Lust an der Disruption zurückgedreht:
„Es wurde oft darauf verwiesen, dass da über die Jahre in vielen Feldern über die Parteigrenzen hinweg so bestimmte Dinge sich durchgesetzt haben — und dass da jetzt schon so eine Lust an der Disruption da ist.”
Amtsmalus oder struktureller Bruch?
Sophie Fichtner stellt die naheliegende Gegenfrage: War das bei der Ampel nicht auch so? Wird jede Regierung im Amt zerrissen — und im Nachhinein verklärt?
Jakob räumt den Amtsmalus ein — das Muster ist real. Aber er benennt, was diesmal strukturell anders ist: Ein rechtsextremistischer Konkurrent (AfD), der stärker wird, während die Union versucht, durch Rechtsorientierung dieses Klientel zu erreichen. Eine SPD, die in der großen Koalition kein sozialpolitisches Profil findet. Und Umfragewerte, die auch im historischen Vergleich extrem schlecht sind:
„Das ist nicht weg zu diskutieren. Die Rahmenbedingungen sind schwierig, die waren aber für die Ampel auch schon schwierig.”
Die Konstellation ist toxisch: Keine Flanke stark, kein Kern klar. In drei Jahren, wenn diese Regierung vorbei ist — ob regulär oder früher — wird man sehen, was diese Art von Disruption hinterlässt.
Teil 2 — Die Razzia: 475 Verhaftungen in Ellabell, Georgia
Am 4. September 2025 stürmten Beamte von ICE, FBI und lokaler Polizei mit Hubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen das Werksgelände des Hyundai Motor Group Metaplant America in Ellabell, Bryan County, Georgia. 475 Menschen wurden verhaftet — die bis dahin größte ICE-Razzia an einem einzelnen Einsatzort in der Geschichte des Department of Homeland Security. 316 der Festgenommenen kamen aus Südkorea.
Die meisten südkoreanischen Verhafteten waren Ingenieure und Fachkräfte — auf B1/B2-Arbeitsvisa für temporäre Einsätze, um das Batteriewerk hochzufahren. Kein Einbrechen. Kein illegales Aufenthaltsrecht im klassischen Sinn. Trotzdem verhaftet.
Marina Klimchuk war sechs Monate später vor Ort. Was sie erlebte, war eine doppelte Abwesenheit: Die Festgenommenen waren verschwunden — und das Interesse der verbliebenen Bevölkerung an dem, was geschehen war, ebenfalls.
Diplomatische Erschütterung — und pragmatische Kapitulation
Die Razzia löste einen diplomatischen Eklat aus. Anwalt Charles Cook aus Atlanta, der viele der Festgenommenen vertrat, sagte: Die meisten hätten nie verhaftet werden dürfen — ihre Visa seien gültig gewesen, auch zum Arbeiten. Ein geleakter Beleg zeigte später, dass ein Festgenommener sein B1/B2-Visum korrekt nutzte und es nicht verletzt hatte. ICE-Sprecher behaupteten das Gegenteil: monatelange Vorbereitung, sorgfältig gesammelte Beweise.
Südkoreas Präsident Lee Jam sprach von einem “verstörenden Vorfall” und warnte vor abschreckenden Wirkungen auf künftige US-Investitionen. Das Timing war besonders absurd: Wenige Tage zuvor hatte er neben Donald Trump gestanden und für 350 Milliarden Dollar südkoreanischer Investitionen geworben. Ein Charterflug holte festgenommene Staatsangehörige zurück. Südkoreaner berichteten, Beamte hätten sie nicht über ihre Rechte informiert und sie mit Spott über Nordkorea und „Rocket Man” verhöhnt.
Doch dann: Im März 2026 verabschiedete das südkoreanische Parlament das bilaterale Handelsabkommen trotzdem. Pragmatismus schlägt Empörung. Die geopolitische Logik — Wirtschaftsinteressen, Abhängigkeit vom US-Markt — ist stärker als die Würde der festgenommenen Ingenieure.
Adam und die verschwundenen Kollegen
Fabrikarbeiter Adam — gebürtiger Amerikaner aus der Region — erlebte den Razzia-Tag aus nächster Nähe. Als er die Schreie „ICE is here!” hörte, verstand er zunächst nicht, was das bedeutete. Eine Beamtin forderte alle auf, das Gebäude sofort zu verlassen. Stundenlange Ausweiskontrollen folgten — auch Adams.
Ihm wird nichts passieren. Das weiß er. Aber zwei südkoreanische Kollegen aus seinem Team hat er an diesem Tag zum letzten Mal gesehen.
„Er hatte nicht ihr Instagram, er hatte nicht ihre Telefonnummer. Er weiß bis heute nicht, was mit ihnen passiert ist. Und er hat nur gesehen, wie die Beamten ihnen Fußfesseln angelegt haben.”
Die Fabrikleitung berief danach alle zusammen: „Es gibt ein Problem mit Südkorea. Das werde gerade gelöst. Niemand müsse sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen.” Die institutionelle Normalität schließt sich schnell um das, was als Trauma gerade stattgefunden hat. Das Eigentliche — zwei Menschen mit Fußfesseln — ist schon verwaltet.
Ellabell und Savannah: Desinteresse als soziales Phänomen
Ellabell liegt in Bryan County — 2024 mit fast 70% für Trump gewählt. Sehr ländlich, demographisch weiß dominiert (Schwarze ca. 15%), und seit Hyundais Ansiedlung Heimat einer gewachsenen koreanischen Community mit eigenen Restaurants, Kirchen und Gemeindezentren. Die Region war stolz auf das Prestigeprojekt — bis die Stimmung kippte.
„Und dann fragte man sich: Jetzt kommen die ganzen Migranten und nehmen uns die Jobs weg.”
Der Bartender im historischen Savannah-Hotel hielt sich mit Empörung zurück: „Man darf nicht so dogmatisch sein, man sollte immer einen Mittelweg finden.” Klimchuk fragte, wie ein Mittelweg aussähe, wenn Hunderte Polizisten ein Werksgelände stürmen und Menschen verhaften. Er wusste es nicht.
Eine Frau aus Indien — selbst Migrantin — lachte, als Klimchuk sie auf die Razzia ansprach. Über Berichte, dass Fliehende in einen Abwasserteich gesprungen waren. Dann entschuldigte sie sich dafür, dass sie lache. Die Schrecken normalisieren sich schnell: „So total schrecklich, dass Menschen solche Angst haben und ihr Instinkt ist zu fliehen — und dann in eine Abwassergrube.” Aber ein halbes Jahr später wird darüber gelacht.
Das Muster, das Klimchuk überall antraf: Kaum Wissen, kaum Empörung — höchstens die Logik „Die waren ja illegal da” oder „Man muss immer korrekte Dokumente haben.” Savannah als Tourismusstadt hat ein strukturelles Interesse daran, die Razzia zu vergessen: Sie passt nicht zum Stadtimage des friedlichen, vielfältigen Reiseziels.
„Ich fand diese Lücke tatsächlich verblüffend — zwischen den News, die durch die ganze Welt gegangen sind, und dieser absoluten Ignoranz und diesem Schweigen, das ich vor Ort erlebt habe.”
Was Klimchuk beschreibt, ist kein individuelles Versagen der Menschen in Savannah. Es ist eine kollektive Anästhesie: Wenn Gewalt weit genug entfernt stattfindet (auch wenn sie „um die Ecke” war), wenn die Opfer eine andere Sprache sprechen und sich in ihre eigenen Communities zurückgezogen hatten — dann schließt sich das kollektive Gedächtnis schnell. Besonders dann, wenn das Stadtbild es verlangt.
Faktencheck
Bestätigt — ICE-Razzia Ellabell, 4. September 2025
Bestätigt — Viele Festgenommene hatten gültige Visa
Die meisten südkoreanischen Verhafteten waren hochqualifizierte Ingenieure auf gültigen B1/B2-Arbeitsvisa. Ein geleaktes Dokument belegte, dass ein Festgenommener sein Visum korrekt genutzt hatte. Quelle: taz — ICE-Razzia in Hyundai-Werk · Wikipedia — 2025 Georgia Hyundai plant immigration raid
Bestätigt — 80% der Deutschen unzufrieden mit Merz
RTL/NTV-Umfrage April 2026: 80% der Deutschen unzufrieden mit Kanzler Merz, 18% zufrieden — historischer Tiefstwert. INSA für Bild am Sonntag: 70% unzufrieden. Quelle: taz — Der Kanzler und die 80-Prozent-Aussage
Vereinfacht — AfD 27%, Union 22%
Die Tendenz ist korrekt (AfD führt Union), die genauen Zahlen weichen ab: ZDF Politbarometer April 2026 gibt CDU/CSU 25%, AfD 26%. INSA (April 27–30, 2026): AfD 28%, Union 24%. Euronews zum Jahrestag der Kanzlerwahl (26.04.2026): CDU/CSU deutlich hinter AfD. Die im Podcast genannten Zahlen entsprechen einer früheren Momentaufnahme. Quelle: Euronews — Umfrage 1 Jahr nach der Kanzlerwahl · ZDF Politbarometer April 2026
Bestätigt — Ernährungsempfehlung max. 300g Fleisch/Woche
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt maximal 300g Fleisch- und Wurstwaren pro Woche als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Quelle: DGE-Empfehlungen
Weiterführende Quellen
Aus der Video-Beschreibung:
- taz Reingehen — Wochentaz-Podcast — Begleitseite des Podcasts auf taz.de
Im Podcast recherchierte Themen:
- ICE-Razzia in Hyundai-Werk: Worüber man lieber schweigt (taz) — Marina Klimchuks Hintergrundartikel
- 2025 Georgia Hyundai plant immigration raid (Wikipedia) — Englischer Überblicksartikel mit weiteren Quellen
- Alle Artikel von Christian Jakob bei taz.de
- Alle Artikel von Marina Klimchuk bei taz.de
Verbindungen
→ Koshi Politik — ICE-Flughafenterror: Was Trump wirklich will
Die Ellabell-Razzia ist kein Ausreißer, sondern Methode. Was Klimchuk in Georgia dokumentiert — ICE als Instrument der Einschüchterung weit über illegalen Aufenthalt hinaus — ist derselbe Mechanismus, den dieser Talk für Flughäfen analysiert: sichtbarer Terror als Normalzustand.
→ Koshi Politik — Trump DHS-Shutdown und ICE an Flughäfen
Strukturverwandtschaft: ICE wird nicht nur zur Abschiebung eingesetzt, sondern zur Machtdemonstration. Ellabell, Flughäfen, Behörden — die Logik ist dieselbe: Sichtbarer Einsatz, maximale Wirkung auf das kollektive Bewusstsein.
→ Christoph Butterwegge — Armut NEU DENKEN
Die sozialpolitische Leerstelle der SPD in der Schwarz-Rot-Koalition ist kein Zufall — sie folgt einem Muster, das Butterwegge für Jahrzehnte beschrieben hat: Wenn konservative Kräfte dominieren, verschwindet Umverteilung aus dem Diskurs. Die Koalition ist Ausdruck dessen, nicht Ausnahme.
→ Clara Mattei — Geschichte der Austeritaetspolitik
Die bewusste Kürzung sozial- und ernährungspolitischer Programme bei gleichzeitiger Rhetorik des „Wirtschaftswachstums” folgt Matties historischen Mustern: Austerität als politische Entscheidung, nicht ökonomische Notwendigkeit. Dass Klimaschutz dem Wachstum „weichen muss”, ist dasselbe Argument in neuem Gewand.
→ taz Reingehen — Wer das Öl hat, hat das Sagen
Gleicher Podcast, verwandte Themen: Beide Folgen von Reingehen zeigen, wie geopolitische Machtstrukturen (Öl, ICE, Handelspakte) das Schicksal Einzelner bestimmen — und wie lokale Bevölkerungen diese Strukturen normalisieren oder unsichtbar machen.
→ Koshi Politik — ICE Whistleblower packt aus
Direkte Verbindung zur Ellabell-Razzia: Hier packt ein ICE-Whistleblower über systematische Verfassungsverstöße aus — dass Verhaftete nicht über ihre Rechte informiert werden, ist kein Versehen, sondern gelebte Praxis. Was Klimchuks Quellen über Südkoreaner berichten, bekommt hier eine strukturelle Erklärung.
→ MONITOR — Abschiebungen vs. Fachkräfte
Deutsches Pendant zur Ellabell-Logik: Hochqualifizierte Fachkräfte werden abgeschoben, während die Wirtschaft nach Arbeitskräften schreit. Südkoreanische Ingenieure in Georgia, Fachkräfte in Deutschland — in beiden Ländern wird die Abschiebungslogik gegen ökonomische Rationalität durchgesetzt.
→ Der Entscheidende Punkt — 1 Jahr Kanzler Merz
Beide ziehen dieselbe Jahresbilanz Schwarz-Rot — diese Note von innen (Ministerien), der Entscheidende Punkt von außen. Katharina Reiche als Klimakonsens-Brecherin ist in beiden Notes zentrales Symptom von Merz’ Führungsversagen.
→ Gilda Sahebi und Arne Semsrott — GCA 33 Liegenddemos, Schwarz-Rot, Sea-Watch
GCA 33 zieht dieselbe Bilanz von außen, die Jakobs Ministeriums-Quellen von innen stützen: ca. 87% Unzufriedenheit, AfD auf Allzeithoch, Migrationsverschärfung als Scheinlösung. Beide Notes dokumentieren, dass Schwarz-Rot ihr zentrales Versprechen — AfD halbieren — in sein Gegenteil verkehrt hat.
→ Koschi Politik — ICE erschiesst Joan Sebastian Guerrero
Vom Massenzugriff zum Einzelschicksal: Der Fall Guerrero (Biddeford, Maine) zeigt denselben Apparat im tödlichen Einzelfall — falsche Zielperson, keine Bodycam, Opferbeschuldigung binnen Stunden.











