Gedankenraum
DenkerVita·4. Oktober 2026

Stephan Marks — DenkerVita

Unter der Wut liegt oft Scham: Stephan Marks fand sie in Interviews mit Hitler-Anhängern und lehrt seitdem, Scham zuzumuten, ohne zu beschämen.

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Künstlerhand: Giorgio Morandi — Stillleben aus Flaschen, Schalen und Krügen, staubige Weiß- und Grautöne, viel stilles Licht.

Warum: Marks erklärt den Menschen mit einem Bild aus Glas: Manche sind große Gefäße, andere kleine, und die Scham ist das, was hineingegossen wird. Morandi hat sein Leben lang dieselben Gefäße gemalt, bis jedes eine Person wurde. Hier steht unter Flaschen und Schalen ein kleines Glas, randvoll, ein Tropfen hängt am Rand, und der große Krug daneben neigt sich zu ihm, als hörte er zu.

Prompt: Giorgio Morandi still life, 1200x500 wide banner, oil on canvas with soft matte brushwork and dusty muted colors: chalky white, grey-blue, pale ochre, faded rose. On a plain table edge in the center, a quiet row of vessels of very different sizes stands close together: tall bottles, wide bowls, and among them one very small cup filled with water exactly to the brim, a single bead of water on its rim catching the light. Beside it a large empty jug leans slightly toward the small cup as if listening. Soft diffuse light from the left, long gentle shadows, a pale grey wall behind, generous empty space, deep stillness. No text, no signature, no monogram, no photorealism.

Biographischer Snapshot

Wer spricht?

Stephan Marks (1951) — deutscher Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor, seit 1989 in Freiburg. Promoviert über C. G. Jung und die Politik, Geschäftsführer des Zentrums für Weiterbildung und Hochschuldidaktik der Pädagogischen Hochschule Freiburg (1993–1998), Leiter des Forschungsprojekts Geschichte und Erinnerung (1998–2004), in dem er mit seinem Team 43 ehemalige Anhängerinnen und Anhänger Hitlers interviewte. Aus diesen Gesprächen kam er zur Scham und ist bei ihr geblieben. Seit vielen Jahren bildet er Menschen, die mit Menschen arbeiten, zu Menschenwürde und Scham fort: Lehrkräfte, Pflegende, Seelsorger, Polizistinnen, Mitarbeitende im Strafvollzug, im deutschsprachigen Raum und in Lateinamerika.

Wichtigste Werke: Scham – die tabuisierte Emotion (2007, 2026 in überarbeiteter 9. Auflage), Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus (2007), Die Würde des Menschen ist verletzlich (2017, zuerst 2010 als Die Würde des Menschen oder Der blinde Fleck in unserer Gesellschaft), Scham und Würde in der Pflege (2014, mit Ursula Immenschuh) Kernkonzepte: Scham als Wächterin der Würde (nach Léon Wurmser), vier Grundformen der Scham, Scham versus Beschämung, „Scham zumuten, ohne zu beschämen“, Raum der Würde, Schamarbeit und Schambegleitung


Biografie

Eine Frage aus der Kindheit (1951–1980er): Stephan Marks kommt 1951 zur Welt, in ein Land, das über die eigene jüngste Geschichte schweigt. Eine Frage lässt ihn nicht los: Wie war der Nationalsozialismus möglich, was fanden die Leute an diesem Hitler? In der Schule ist das kein Thema. Um eine Antwort zu finden, studiert er in den siebziger Jahren Politikwissenschaft, Psychologie und Neuere Geschichte und liest die Fachliteratur über den Nationalsozialismus „vorwärts und rückwärts“, wie er heute sagt, „aber es hat nie Klick gemacht“. Sein erstes Buch, Studentenseele (1977), verarbeitet den Zerfall der Studentenbewegung. Promoviert wird er mit einer Arbeit über die sozialwissenschaftliche Rezeption der analytischen Psychologie C. G. Jungs, die 1983 als Hüter des Schlafes. Politische Mythologie erscheint. Es folgen Bücher über das Älterwerden von Männern (Ab dreißig, 1983) und über „neue Politik, Spiritualität, Aktionen“ (1984), Märchensammlungen bei Fischer und ein Sachbuch über Lärm und Stille (1999, mit einem Text von Robert Gernhardt). Fünf Jahre lebt er in Nordamerika, er bildet sich zum Supervisor weiter, 1989 kommt er nach Freiburg.

Die Interviews und der Satz in der Supervision (1998–2007): Nach Jahren in der Hochschuldidaktik wählt Marks 1998 einen eigenen Zugang. Er gründet an der PH Freiburg das Forschungsprojekt Geschichte und Erinnerung: Zehn Interviewerinnen und Interviewer befragen ganz normale alte Frauen und Männer, die Hitler einmal großartig fanden, ehemalige HJ-Führer, SS-Angehörige, NSDAP-Mitglieder, 24 Männer und 19 Frauen. Mehr Wissen über Hitler, findet Marks, beantwortet die Frage nicht; man muss die Anhänger fragen, eine Gruppe, die von der Forschung bis heute fast übergangen wird. Nicht allen gefällt das. Einige Kollegen brechen den Kontakt zu ihm ab, und wenn er von dem Projekt erzählt, reagieren Leute, als täte er etwas Unanständiges.

Lange fällt beim Auswerten nichts auf, außer dass die Interviewer oft verwirrt aus den Gesprächen kommen. Das Team braucht Supervision. In einer dieser Sitzungen sagt einer von ihnen, er schäme sich für bestimmte Interviews. Marks kennt das Gefühl sofort, andere schließen sich an. Warum aber schämen sich die Fragenden und nicht die Befragten? Sie deuten es tiefenpsychologisch als Gegenübertragung: Etwas von der Dynamik des Nationalsozialismus ist bei ihnen gelandet, in Form von Scham. Mit Heidi Mönnich-Marks beschreibt er diese Methode 2003 in einem Aufsatz über Gegenübertragung als Weg zu latenten Interviewinhalten. Marks trägt die Schamforschung zusammen, blickt mit ihr auf die Interviews, „und dann hat es ganz groß Klick gemacht“. 2007 erscheint Warum folgten sie Hitler?, später übersetzt ins Polnische und Griechische.

Von der Geschichte in die Gegenwart (seit 2005): Mit der Antwort kommt eine neue Frage: Wenn Scham 1933 so viel bewirkt hat, was bewirkt sie heute? Ab 2005 leitet Marks an der PH Freiburg ein Fortbildungsprojekt zu Menschenwürde und Scham, gemeinsam entwickelt mit Psychologinnen, Supervisoren, Lehrerinnen und der Pflegewissenschaftlerin Ursula Immenschuh. 2007 erscheint Scham – die tabuisierte Emotion, das Buch, mit dem er weit über die Fachwelt hinaus bekannt wird. Er ist Gründungsmitglied und langjähriger Vorstandsvorsitzender von Erinnern und Lernen e. V., Gründungsmitglied und 2007–2013 Sprecher des Freiburger Instituts für Menschenrechtspädagogik und sitzt im Beirat des internationalen Netzwerks Human Dignity and Humiliation Studies. Weitere Bücher übertragen den Gedanken in einzelne Felder: die Würde im Grundgesetz (2010, überarbeitet 2017), die Pflege (2014), die Hoffnung (2012, neu 2023), die Arbeitswelt (2024, mit Christiane Lüschen-Heimer).

Lüneburg (2026): Im Frühjahr 2026 spricht er fast zwei Stunden mit Matze Hielscher im Podcast Hotel Matze. Auf der Utopie-Konferenz der Leuphana Universität Lüneburg sitzt er im Sommer mit Aladin El-Mafaalani auf der Bühne, unter der Frage „Unter der Wut: die Scham?“, und beantwortet die Fragen mit vorbereiteten Kärtchen, jede in „vier Sätzen“. El-Mafaalani trägt seine Gedanken anschließend ins Utopie-Quartett der Konferenz weiter, mit Maja Göpel, Barbara Bleisch und Wolfgang M. Schmitt. Marks lebt in Freiburg.


Bücher & Publikationen

TitelJahrBeschreibung
Scham – die tabuisierte Emotion2007Das Grundlagenbuch: die vier Grundformen der Scham, ihre Abwehr, gesunde und traumatische Scham, Wege eines konstruktiven Umgangs in Schule, Pflege, Beratung und Politik. Patmos, mehrere Auflagen; 2026 völlig überarbeitete 9. Auflage.
Warum folgten sie Hitler? Die Psychologie des Nationalsozialismus2007Unter Mitarbeit von Heidi Mönnich-Marks. Aus 43 Interviews mit ehemaligen NS-Anhängern: Der Nationalsozialismus gewann die Menschen über die Gefühle, über Scham, Kriegstrauma und den Hunger, gesehen zu werden. 7. Auflage 2026.
Scham – Beschämung – Anerkennung2007Herausgegeben von Marks, mit Beiträgen u. a. von Dan Bar-On: Scham als Thema der Menschenrechtsbildung.
Die Würde des Menschen ist verletzlich2017Neufassung von Die Würde des Menschen oder Der blinde Fleck in unserer Gesellschaft (Gütersloher Verlagshaus 2010). Was der erste Satz des Grundgesetzes praktisch bedeutet, wenn man ihn von der Scham her liest.
Scham und Würde in der Pflege. Ein Ratgeber2014Mit der Pflegewissenschaftlerin Ursula Immenschuh: Nacktheit, Abhängigkeit, Hilfsbedürftigkeit, und wie Pflegende Scham begleiten können, ohne zu beschämen. Mabuse.
Würde in der Arbeitswelt2024Mit Christiane Lüschen-Heimer: Scham und menschenwürdiges Arbeiten in Organisationen. Springer.
Hoffnung – bereit sein für Neues2023Neufassung von Die Kunst, nicht abzustumpfen. Hoffnung in Zeiten der Katastrophen (2012). Patmos.
Märchen von Krankheit und Heilung1996Herausgegeben und mit einem Nachwort; Märchen der Welt, Fischer (Neuausgabe 2018).
Hüter des Schlafes. Politische Mythologie1983Aus der Dissertation über die sozialwissenschaftliche Rezeption C. G. Jungs. Antiquarisch.
Studentenseele. Erfahrung im Zerfall der Studentenbewegung1977Das erste Buch. Verlag Association, antiquarisch.

(Buchlinks führen auf die genialokal-Suche — lokaler Buchhandel statt Amazon.)

Eigene Website mit Fortbildungsangebot: menschenwuerde-scham.de


Empfehlenswerte Videos & Vorträge


Kernthesen

  1. Scham ist die Wächterin der Würde. Mit dem Psychoanalytiker Léon Wurmser versteht Marks Scham als eines der schmerzhaftesten Gefühle überhaupt, so schmerzhaft, dass es meist weggemacht wird: Wer massiv beschämt wird, schaltet in einen Überlebensmodus und will fliehen, sich verstecken oder angreifen. Zugleich zeigt die Scham an, wo Würde verletzt wird. Der erste Satz des Grundgesetzes bleibt abstrakt und folgenlos, solange man ihn nicht von der Scham her liest. Von dort aus lässt sich fragen, was eine menschenwürdige Schule, Behörde, ein menschenwürdiges Gefängnis wäre.
  2. Es gibt vier Grundformen der Scham. Sie antworten auf vier verletzte Bedürfnisse: Anerkennung (übersehen, „geschnitten“ werden), Schutz der Intimität (wenn Privates öffentlich wird, ab Mitte des zweiten Lebensjahres), Zugehörigkeit (die Angst vor dem „Was denken die Leute?“, die in der Pubertät nach vorn rückt) und Integrität (die Scham vor dem Spiegel, wenn man die eigenen Werte verraten hat). Erst mit dieser Unterscheidung versteht man etwa Gisèle Pelicots Satz, die Scham müsse die Seite wechseln: Die Schande soll zu den Tätern, die Intimitätsscham der Opfer kann es nicht.
  3. Scham zumuten, ohne zu beschämen. Scham, die aus mir selbst kommt, ist eine Leistung; Beschämung kommt von außen. Einem Jungen, der gestohlen hat und sich abends vor dem Spiegel schämt, müsste man eigentlich sagen: „Ich gratuliere, du bist ein Mensch.“ Die Erziehungstradition aber beschämt ihn zusätzlich, schimpft, schlägt, macht lächerlich. Das Stehlen bleibt falsch, die Scham soll man ihm aber weder nehmen noch vergrößern. „Traditionell ist Schule in Deutschland Beschämung“, sagt er mit Katharina Rutschkys Schwarzer Pädagogik; inzwischen sei die Pädagogik ins Gegenteil gesprungen, ins „Du brauchst dich nicht zu schämen“. Beides hält er für falsch und sucht einen dritten Weg.
  4. Das Gefäß lässt sich weiten. Manche Menschen sind große Gefäße, andere kleine (Marks beruft sich auf Boris Cyrulnik). Im halbvollen Gefäß ist Scham gesund, im überfließenden wird sie traumatisch. Wegnehmen kann man sie niemandem, aber man kann das Gefäß vergrößern, ähnlich dem Containment in der Beratung. Das nennt er einen Raum der Würde: Ich sehe dich in deiner Einzigartigkeit, ich respektiere deine Grenzen, du bist willkommen, ich zwinge dich nicht, deine Werte zu verraten. Wie Elisabeth Kübler-Ross die Trauerarbeit, spricht Marks von Schamarbeit und Schambegleitung; Eltern und Lehrkräfte sind immer Schambegleiter, ob sie wollen oder nicht.
  5. Unter der Wut liegt oft Scham, und Politik kann sie umlenken. In den Interviews erzählten alte Menschen, Hitler habe ihnen in die Augen geschaut. Nach einer Kindheit voller Beschämung war der Hunger, gesehen zu werden, so groß, dass die Inszenierung als Begegnung erlebt wurde, das Erlebnis eines Lebens. Rechtsextremismus funktioniere so: gesammelte Scham, gewendet in Wut gegen andere, damals gegen Juden und Sinti und Roma, heute bei Trump gegen Mexikaner. Er sieht eine zusätzliche, ostdeutsche Beschämung nach 1990. Daraus folgt für ihn: Wer AfD-Anhänger verächtlich macht, gießt Öl ins Feuer. Man muss mit ihnen reden, aus Interesse, ohne die eigenen Werte zu verraten.

Politische Einordnung

Marks kommt aus der Erinnerungsarbeit und der Menschenrechtspädagogik; sein Blick ist tiefenpsychologisch, sein Feld die Praxis der Berufe, die mit Menschen umgehen. Politisch steht er klar gegen den Rechtsextremismus: In Lüneburg spricht er sich für ein Verbot der AfD aus, das er für selbstverständlich hält. Mit derselben Klarheit wendet er sich gegen die Beschämung ihrer Anhänger, etwa gegen Demo-Schilder, die die AfD als Kothaufen zeigen. Verbot der Partei und Gespräch mit den Wählern schließen sich für ihn nicht aus. Seine Erklärung des Nationalsozialismus über Scham und Gefühlsbedürftigkeit ist eine qualitative Deutung aus 43 Interviews, kein statistischer Befund. Er selbst warnt davor, die Scham zur Antwort auf alles zu machen.


Verbindungen zu anderen Denkern

→ Aladin El-Mafaalani

Sein Gegenüber in Lüneburg, und der, der Marks ins Utopie-Quartett derselben Konferenz weiterträgt: Scham sei das langlebigste Gefühl, ein großzügiges Bildungssystem müsse Zugehörigkeit garantieren, egal was ein Kind tut. Auf der Bühne drängt El-Mafaalani auf die Grenze des Arguments: Was, wenn die Gläser schon voll sind und, mit Amlinger und Nachtwey gesprochen, Zerstörungslust treibt? Marks bleibt bei seiner Antwort, Interesse sei die einzige Chance, und gibt zu, dass es oft nicht gelingt.

→ Arlie Russell Hochschild

Was Marks in Freiburger Interviews mit alten Nationalsozialisten fand, fand Hochschild in Kentucky: In Stolen Pride (2024) wird die Scham über verlorene Arbeit und verlorenen Respekt zur Schuldzuweisung an andere. Marks zitiert in Lüneburg genau diesen Gedanken, Trump wende die Scham der weißen Arbeiter in Wut. Hochschild beschreibt ihn ethnografisch, Marks fügt die Entwicklungspsychologie darunter.

→ Christine Brähler

Die Psychotherapeutin des Selbstmitgefühls arbeitet am inneren Kritiker, an der Beschämung, die man sich selbst zufügt. Marks' Raum der Würde ist dasselbe Gefäß, von außen gebaut: Lehrkraft, Beraterin, Pflegende halten es für einen anderen. Bei ihr wird der Mensch sich selbst zum sicheren Ort, bei ihm wird es ein anderer Mensch.

→ Erich Fromm

Fromm stellte die Frage, die Marks sein Leben lang nicht losließ, schon in den Dreißigern und mit derselben Psychoanalyse: Warum unterwerfen sich Menschen einer Autorität, die ihnen schadet? Fromms autoritärer Charakter buckelt nach oben und tritt nach unten. Marks beschreibt dieselbe Bewegung als Scham, die man beim Schwächeren ablädt, und hält sie damit für veränderbarer als einen Charakter.

→ Judith Mangelsdorf

Mangelsdorfs Mattering, das Gefühl, dass die Welt ohne mich eine andere wäre, ist das Gegenstück zu Marks' Anerkennungsscham, der frühesten der vier Formen. Beide verorten den Rechtsruck im Hunger, gesehen zu werden. Marks ergänzt, wie dieser Hunger zur Scham wird und sich dann politisch einsammeln lässt.

→ Philip Schlaffer

Der Aussteiger, der in der Zelle den Spiegel verhängte, ist der Fall zu Marks' Satz, Scham sei eine Überlebensangst. Die Forschung zu Schlaffer unterscheidet Schuld, die vor Rückfall schützt, von Scham, die in Schuldzuweisung kippt. Marks' „Scham zumuten, ohne zu beschämen“ ist ein Versuch, die eine zu ermöglichen, ohne die andere zu füttern.


Cortex-Notes

Im Bestand

Stephan Marks und Aladin…Unter der Wut die Scham?Göpel, Bleisch,…Verhärten. Überall. Und nun?Aladin El-MafaalaniDenkerVitaCarolin AmlingerDenkerVitaArlie Russell HochschildDenkerVitaChristine BrählerDenkerVitaErich FrommDenkerVitaJudith MangelsdorfDenkerVitaPhilip SchlafferDenkerVitaBjörn NölteDenkerVitaChristian WalburgDenkerVitaHarald WelzerDenkerVita

zwölf gedachte Verweise

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