GedankenraumNinia LaGrande — DenkerVita
Debatten ermöglichen statt Thesen setzen: Ninia LaGrande, Slam-Poetin aus Hannover und Mitgründerin von #ausnahmslos, versteht zugängliche Moderation als politische Praxis.
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Corita Kent — Politischer Siebdruck der 1960er, knallige Farbfelder, Stencil-Typography, Silhouetten-Figuren. Corita machte Aktivismus zur Kunst ohne ihn zu akademisieren — genau der Schnittpunkt von Popkultur, Zugänglichkeit und politischem Gestaltungswillen, den LaGrandes Arbeit beschreibt. Stimme als Werkzeug, Pop als Sprache.
Prompt: Corita Kent style, 1960s political silkscreen print. Wide banner 1200×500px. A bold, layered composition of overlapping color fields — hot pink, electric yellow, cobalt blue, orange — each at a slight angle, stacking across the frame. On top: a single silhouetted figure, arms slightly raised, mid-speech, facing a small crowd of abstract shapes that suggest an audience. No faces anywhere. Scattered across the color fields: fragments of large hand-stenciled text in white and black — single words or partial phrases, slightly irregular, like found typography: "JETZT", "STIMME", "POP", "—". Not a slogan, just the atmosphere of language in the air. Bottom edge: a thin horizontal band of deep red, grounding the energy. Everything flat, no shadows, no gradients. The whole image has the feel of a political flyer printed with joy — urgent but not anxious, loud but not aggressive. No photorealism, no realistic faces, no ornament.
Biographischer Snapshot
Ninia LaGrande (eigentl. Ninia Binias, 1983, Hannover) — Moderatorin, Autorin, Slam-Poetin, Podcasterin. Mitgründerin des feministischen Hashtags #ausnahmslos (2016), dafür mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Moderiert für Bundespräsidialamt, Bundesministerien und Leitmedien.
LaGrande ist eine der präsentesten deutschsprachigen Stimmen im Schnittfeld von Popkultur, Politik und Gesellschaftskritik. Ihre Moderationsarbeit für staatliche Institutionen und ihre Poetry-Slam-Wurzeln bilden eine ungewöhnliche Kombination: bürgernahe Zugänglichkeit gepaart mit politischem Gestaltungswillen.
Biografie
Ninia Binias studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Göttingen (Abschluss 2008) und arbeitete zunächst in Unternehmenskommunikation. Seit 2015 ist sie vollständig selbstständig. Sie gründete das Büro für Popkultur GmbH & Co. KG in Hannover und co-organisierte die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften 2017. 2022 wurde sie in den Gleichstellungsbeirat der deutschen G7-Präsidentschaft berufen.
Bekannt wurde sie durch TV-Shows (RTL Yolo, "Ninias Fashion Mag"), zahlreiche Podcast-Formate (Das Kingdom, GANZSCHÖNLAUT, Die kleine schwarze Chaospraxis), Kolumnen im Redaktionsnetzwerk Deutschland und Poetry-Slam-Auftritte in Die Anstalt (ZDF), Ladies Night (ARD) und anderen Formaten.
Bücher & Publikationen
- Und ganz, ganz viele Doofe! (2014, Blaulicht-Verlag)
- Von mir hat es das nicht! (2019, Blaulicht-Verlag)
- Kolumnen: Redaktionsnetzwerk Deutschland (seit 2017)
Empfehlenswerte Videos & Vorträge
- re:publica 26 — Offline per Gesetz (Social-Media-Verbot für Kinder?) — als Moderatorin
- Diverse Poetry-Slam-Auftritte (ZDF Die Anstalt, ARD Ladies Night)
Kernthesen
LaGrande ist weniger Denkerin als Ermöglicherin von Debatten. Ihre "These" liegt im Format: Zugängliche, empathische Moderation als politische Praxis. #ausnahmslos war kein akademischer Beitrag, sondern ein Social-Media-Eingriff in Echtzeit.
Verbindungen zu anderen Denkern
Wird von Montaigne befüllt.
Gedankenwelten-Notes
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Im Bestand
Ein gedachter Verweis · zwei geteilte Quellen, die noch niemand verlinkt hat