Quelle: Iran, USA und die Straße von Hormus – Chaos ohne Ausweg? – Podcast Bundestalk

Wer spricht?

Bernd Pickert — taz-Auslandsredaktion, USA-Zuständiger. Moderiert die Runde. Lisa Schneider — taz-Nahostredakteurin. Analysiert iranische Machtstrukturen und die US-Blockade mit eigenen Kontakten im Iran. Karim El-Gawhary — taz-Korrespondent in Kairo seit 35 Jahren, zugeschaltet aus Ägypten. Einordnung aus der Perspektive der Golfstaaten und der arabischen Welt. Ulrike Herrmann — taz-Wirtschaftsredakteurin, Autorin von Geld als Waffe (2026). Ökonomische Analyse der Blockade und Ölabhängigkeit.


Inhalt

Unbefristeter Waffenstillstand — und was er wert ist

▶ 0:10 — Aufgezeichnet am 22. April 2026. Trump hat überraschend einen unbefristeten Waffenstillstand mit dem Iran verkündet, nachdem die vorherige Frist ausgelaufen war. Die Verhandlungen in Pakistan sind nach nur einem Tag gescheitert. Pickert eröffnet mit der Frage, wie belastbar diese Ansage ist.

Schneider zeigt sich überrascht über die Unbefristetheit — sie hatte eher eine taktische Verlängerung erwartet, da US-Angriffe einem Wochenendmuster folgen und Trump Marktberuhigung mitnehmen will. Herrmann kontert: Das Unbefristete spiegele nicht Stärke, sondern komplette Ratlosigkeit im Weißen Haus — niemand führe die Verhandlungen, niemand habe eine echte Zuständigkeit, und Trump selbst wisse nicht, was er wolle.

Drei Optionen — und warum keine zum Ziel führt

▶ 4:36 — El-Gawhary sieht drei Szenarien: Warteschleife (wahrscheinlichstes), militärische Eskalation (niemand will sie derzeit), oder ein Grundsatzpapier für Pakistan (braucht Zeit — das letzte Atomabkommen brauchte 20 Monate unter Obama). Beide Seiten spielen Pingpong: Iran öffnet die Straße von Hormuz, Trump blockiert sie sofort wieder, Iran schließt erneut.

Für El-Gawhary steckt dahinter kein Chaos, sondern rationales Pokern: Trump braucht einen Ausweg, den er als Sieg verkaufen kann. Der Iran will eine dauerhafte Garantie — und dass der Libanon in den Deal einbezogen wird.

Die Straße von Hormuz — ökonomische Katastrophe

▶ 6:53 — Herrmann stellt klar: Die Straße bleibt zu, von beiden Seiten blockiert. 20 % des globalen Öls und Gases fehlen, dazu Helium und Düngemittel. Von wirtschaftlicher Erleichterung keine Spur.

„Wir alle haben ja Trump erlebt. Der haut ja sechs Tweets in zwei Stunden raus, wo immer das Gegenteil vom letzten Tweet drin steht.”

Was Trumps unbefristete Waffenruhe wirklich spiegle: die komplette Ratlosigkeit im Weißen Haus.

Inneriranische Machtkämpfe — Putschgerüchte am Golf

▶ 9:12 — Schneider zeichnet ein differenzierteres Bild des iranischen Machtgefüges als die übliche monolithische Darstellung. Seit dem Tod Khameneis und der Installation seines Sohnes (um dessen Zustand sich Gerüchte zwischen „schwer verletzt” und „tot” ranken) fehle die kontrollierende Instanz des Obersten Führers.

Zwei Lager kristallisieren sich heraus:

  • Hardliner: General Ahmed Wahidi und die Revolutionsgarden — fordern maximale Konfrontation
  • Pragmatiker: Mohammed Ghalibaf (Parlamentssprecher, Ex-Bürgermeister von Teheran) und Außenminister Araghchi — setzen auf Verhandlung

Ghalibaf musste im iranischen Staatsfernsehen antreten und sich gegen den Vorwurf des „Verrats” verteidigen. Analysten in den Golfstaaten sprechen bereits von einem Putsch der Hardliner.

▶ 11:27 — El-Gawhary widerspricht: Dass alle Entscheidungen zurück nach Teheran müssen, zeige, dass die Kommandokette funktioniere. Die Iraner pokern rational — sie wissen, dass die Zeit für sie spielt.

Wer hält länger durch? — Das ökonomische Kräftemessen

▶ 13:00 — Schneider argumentiert gegen die These, Iran sitze am längeren Hebel. Die US-Blockadelinie zwischen Pakistan und Oman betrifft nicht nur die Straße von Hormuz, sondern sämtliche iranischen Häfen. Verluste: mehrere hundert Millionen Dollar pro Tag. Die Ölspeicher seien schon zur Hälfte gefüllt.

▶ 14:32 — Herrmann kontert mit einem überraschenden Argument: Iran habe sein Öl in den sechs Wochen der Krise zu doppelt so hohen Preisen verkauft. In sechs Wochen sei so viel Geld eingekommen wie sonst in drei Monaten — Iran könne theoretisch sechs Wochen ohne jeden Export überleben.

Für die Revolutionsgarden gehe es um alles: die einmalige Chance, die USA dauerhaft aus dem Nahen Osten zu vertreiben. Wirtschaftliche Schwierigkeiten nimmt man dafür in Kauf. Russland und China könnten durch Luftbrücken (Lebensmittel) den Iran zusätzlich stützen.

Die Atomfrage — Trumps Dilemma

▶ 22:57 — Trump hat als Kriegsziel die Kontrolle über Irans angereichertes Uran (über 400 kg auf 60 %) und eine Garantie gegen Wiederaufnahme genannt. Das Problem: genau das hatte der JCPOA von 2015 bereits geliefert — den Trump selbst zerrissen hat.

El-Gawhary bringt den entscheidenden Maßstab: Jedes Abkommen wird an dem alten gemessen. Wenn Trump nichts Besseres vorlegt als das, was er selbst zerstört hat, ist er politisch erledigt.

▶ 25:15 — Gleichzeitig habe der Iran mit der Straße von Hormuz eine Waffe gewonnen, die möglicherweise besser abschreckt als jede Atombombe — weil sie sofort wirkt und die Weltwirtschaft direkt trifft. In Pakistan bot Iran bereits fünf Jahre Anreicherungspause an; die USA forderten 20 Jahre. Flexibilität war erkennbar.

Asymmetrische Kriegsführung — Zäsur für den Westen

▶ 47:30 — Schneider zieht eine Linie vom Gazastreifen über den Libanon zum Iran: Überall scheitert konventionelle Militärmacht an asymmetrischen Akteuren. Das technisch überlegene israelische Militär konnte die Hamas in zwei Jahren nicht besiegen. Die USA kommen dem Iran nicht bei — günstige Drohnen, mobile Einheiten, keine schwerfälligen Entscheidungsketten.

„Der ganze Westen hat da im Prinzip wahnsinnig gepennt. Man hätte sehr viel lernen können aus dem Ukrainekrieg, wo genau diese iranischen Drohnen seit Jahren zum Einsatz kommen.”

Die Hisbollah lasse sich militärisch nicht entwaffnen — das geben israelische Militärs inzwischen offen zu. Die libanesische Armee soll nun leisten, was die IDF nicht geschafft hat. Bestenfalls passiert nichts, schlimmstenfalls bricht ein Bürgerkrieg aus.

Ende der US-Hegemonie — der Suez-Moment

▶ 32:59 — El-Gawhary vergleicht die aktuelle Situation mit der Suezkrise 1956, als Großbritannien, Frankreich und Israel den Suezkanal besetzten — militärisch überlegen, aber politisch gescheitert. Historiker markieren diesen Moment als das Ende des britischen Empires. Die USA übernahmen damals die Rolle der dominanten Macht.

„Wir erleben gerade das langsame Ende der amerikanischen Dominanz in der Region.”

Die Golfstaaten hätten begriffen, dass die 80-jährige US-Sicherheitsgarantie gebrochen ist. Die USA haben Israels Sicherheit der Sicherheit der Golfstaaten vorgezogen. US-Stützpunkte haben die Golfregion nicht sicherer gemacht, sondern verwundbarer. Die Folge: Diversifizierung — Türkei, China, Russland als neue Sicherheitspartner. Neue Bündnisse zwischen Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien und Pakistan.

Israel — der weiße Elefant im Raum

▶ 38:17 — Pickert benennt den „weißen Elefanten”: Netanjahu habe seit 25 Jahren für diesen Krieg propagiert und Trump hineingezogen. Ob Trump das eingesteht, steht auf einem anderen Blatt — er wird nie zugeben, dass jemand anderes ihn zu einer Entscheidung gebracht hat.

▶ 45:58 — El-Gawhary analysiert Netanjahus Dilemma: Der Iran hat die Öffnung der Straße von Hormuz mit dem Waffenstillstand im Libanon verknüpft. Damit verliert Netanjahu seine Manövriermasse. Will er den Libanon-Waffenstillstand sabotieren, wird er zum Spielverderber — nicht Iran. Das Verhältnis USA-Israel werde dauerhaft belastet.

Europas Irrelevanz — und der einzige Ausweg

▶ 50:36 — Schneider: Europa ist „relativ irrelevant” — keine einheitliche außenpolitische Stimme, kein Vertrauen von Iran oder den USA. Einziges Potenzial: europäische Militärtechnik als Alternative zu US-Waffen (VAE kaufen bereits europäische Kampfflugzeuge).

▶ 52:08 — Herrmann: Militärisch kann Europa nichts ausrichten — das kann auch die US-Navy nicht (Pistorius: „Was soll eine deutsche Fregatte leisten, was die amerikanische Navy nicht hinbekommt?”). Der einzig sinnvolle Beitrag: die Abhängigkeit von den 20 % Golf-Öl beenden. Sonst gehen die Preise durch die Decke.

▶ 53:40 — El-Gawhary zieht die Parallele: Europa erlebt dieselbe Zäsur wie die Golfstaaten — unsicherer US-Partner, Ukrainekrieg, keine Alternative zur US-Schutzmacht seit dem Zweiten Weltkrieg.


Faktencheck

Bestätigt — 20% des Öls und Gases durch Hormuz

Die Zahl ist im Kern korrekt. Laut EIA (Nov 2023) flossen 2022 durchschnittlich 21 Mio. Barrel/Tag durch die Straße von Hormuz — ca. 21% des globalen Petroleumverbrauchs. Zusätzlich passieren ca. 20% des weltweit gehandelten LNG die Meerenge. Quelle: U.S. Energy Information Administration

Bestätigt — JCPOA brauchte über 20 Monate Verhandlung

Die formalen P5+1-Verhandlungen begannen mit dem Joint Plan of Action (Interimsabkommen) im November 2013. Das finale JCPOA wurde am 14. Juli 2015 unterzeichnet — exakt 20 Monate. Zählt man geheime bilaterale Gespräche ab 2012, waren es über 30 Monate. Quelle: Wikipedia: JCPOA

Bestätigt — Netanjahu propagiert seit über 25 Jahren Krieg gegen Iran

Netanyahu warnt seit den 1990er Jahren vor der iranischen Bedrohung — Kongress-Rede 1996, „Bomben-Zeichnung” vor der UN 2012, Kongress-Rede gegen den JCPOA 2015. „Über 25 Jahre” ist sogar konservativ — es sind über 30. Quelle: Wikipedia: Israel–Iran relations

Vereinfacht — Iran verkaufte Öl zu doppelt so hohen Preisen

Der Brent-Ölpreis stieg von ~75 /Barrel — eine Steigerung um ca. 68%, nicht eine Verdopplung. Iran steigerte Exporte vor Kriegsbeginn auf das Dreifache, aber die US-Seeblockade schränkte Exporte ab Mitte April stark ein. Die Grundaussage (kurzfristiger Profit) stimmt, „doppelt” ist nicht exakt belegbar. Quelle: Wikipedia: Economic impact of the 2026 Iran war (Faktencheck: vereinfacht)

Vereinfacht — Iran hat über 400 kg auf 60% angereichertes Uran

IAEA-Berichte von Februar 2025 bezifferten den Bestand auf ca. 164,7 kg. Nach Irans Rückzug aus dem JCPOA (Oktober 2025) und beschleunigter Anreicherung ist eine Steigerung plausibel, aber 400 kg sind durch keine öffentliche IAEA-Quelle bestätigt. Keine unabhängige Quelle für 400 kg gefunden

Vereinfacht — Suezkrise 1956: Besetzung des Suezkanals

Der Grundsachverhalt stimmt (Nasser verstaatlicht, Israel/GB/Frankreich greifen an), aber sie „besetzten” den Kanal nicht — sie führten eine Invasion durch, die unter US/Sowjet-Druck nach 9 Tagen abgebrochen wurde. Quelle: Wikipedia: Suez Crisis (Faktencheck: vereinfacht)

Vereinfacht — Saudi-Arabien kann 50% seines Öls über Pipeline exportieren

Die East-West Pipeline hat eine Normalkapazität von 5 Mio. BPD, maximal 7 Mio. BPD. Bei 9–10 Mio. BPD Förderung ergibt das theoretisch 50–70%. Die praktische Kriegskapazität des Yanbu-Hafens liegt aber bei nur ca. 3 Mio. BPD (Vortexa). Quelle: Wikipedia: East–West Crude Oil Pipeline

Vereinfacht — Irak, Kuwait und Qatar zu 100% von Hormuz abhängig

Für Kuwait und Qatar korrekt. Der Irak hat jedoch mit der Kirkuk-Ceyhan-Pipeline in die Türkei eine begrenzte Alternative. Quelle: EIA: Strait of Hormuz

Vereinfacht — Niederschlagung mit Zehntausenden Toten im Iran

Schätzungen reichen von 6.488 bis ~36.500 Toten. „Zehntausende” ist durch die höheren Schätzungen gedeckt, aber nicht gesichert. Die Informationslage ist durch den Internet-Blackout extrem unsicher. Quelle: Wikipedia: 2026 Iran massacres (Faktencheck: vereinfacht)

Falsch — Trump hat den JCPOA „2015 aufgekündigt"

Das JCPOA wurde 2015 geschlossen, aber Trump zog die USA erst am 8. Mai 2018 zurück. Die Formulierung im Podcast verwechselt Abschlussjahr und Austrittsjahr nicht direkt, aber die Zuordnung ist im Gespräch unpräzise. Quelle: Wikipedia: US withdrawal from JCPOA


Weiterführende Quellen

Aus der Video-Beschreibung:

Im Podcast zitierte Kontexte:


Verbindungen

Konstantin Flemig — US-Seeblockade gegen Iran

Flemig liefert die militärtechnische Grundlage (Area Denial, Seeminen) für das, was der Bundestalk als geopolitische Zäsur deutet: Suez-Moment, Ende der US-Hegemonie

Claudia Kemfert — Ist die Abhängigkeit vom Öl unser Untergang? (Der Standard)

Kemferts „Fossilokratie”-These wird empirisch bestätigt: 20% Öl/Gas blockiert, Europa hilflos. Herrmanns Schlussfolgerung (Ölabhängigkeit beenden) = Kemferts Lösung (Erneuerbare als Friedenstechnologien)

Diba Mirzaei — Irankrieg & Geschichte (Jung & Naiv 815)

Mirzaei erklärt warum Iran aus einer Position der Stärke verhandelt: 45 Jahre Vorbereitung, IRGC-Wirtschaftskontrolle. El-Gawhary wiederholt ihre Golfstaaten-Analyse fast wortgleich

Nico Lange — Hat Trump die Kontrolle über den Iran-Krieg verloren

Langes drei Auswege (Eskorte, Kommandozerstörung, Verhandlung) sind die Optionen, deren Scheitern der Bundestalk vier Wochen später dokumentiert. Unbefristeter Waffenstillstand = Bankrotterklärung

Sternstunde Philosophie — Der Iran-Krieg und die Geopolitik der Gegenwart

Philosophischer Rahmen (Sicherheitsdilemma seit 2003) für Trumps konkretes Verhandlungsdilemma: Er muss ein besseres Abkommen vorlegen als das, das er selbst zerrissen hat

Herfried Münkler — Muss es Kriege geben

Münklers „postheroische Gesellschaft” erklärt, warum westliche Militärmacht an asymmetrischen Gegnern scheitert. Iran, Gaza, Libanon zeigen dasselbe Muster: kein Sieg, kein Ende, nur Erschöpfung

PhoenixRunde — Trumps Iran-Krieg: Chaos oder Strategie?

„USA wissen, WAS sie im Krieg wollen, nicht WAS sie MIT dem Krieg wollen.” Bundestalk bestätigt: Waffenstillstand ohne Verhandlungsziel = strategische Leere

Ines Schwerdtner — Energiepreiskrise und das Versagen der Bundesregierung

Herrmanns ökonomische Analyse (Ölpreise, Düngemittel) und Schwerdtners politische Ökonomie (Spritpreisdeckelung verstärkt Abhängigkeit) ergänzen sich als Doppeldiagnose deutscher Handlungsunfähigkeit

Reinhard Heinisch — Verliert Trump den Iran-Krieg in Amerika

Heinisch erklärt die innenpolitische Logik hinter dem Waffenstillstand: kein Rally-around-the-Flag, Benzinpreise gefährden MAGAs Kernversprechen

MONITOR — Irankrieg und das Ende des Völkerrechts

Bundestalk klammert Völkerrecht aus und fokussiert Realpolitik; MONITOR liefert die komplementäre juridische Dimension des Hegemoniebruchs

Gilda con Arne 28 — Angriff auf kritische Zivilgesellschaft

Beide teilen die Lieferketten-Disruption: Düngemittel-Engpässe, Energiepreise als gesellschaftliche Destabilisierung

Markus Reisner — Strasse von Hormus fragil

Militärtaktische Tiefenanalyse zu Saturation, Minenräumzeit und Patt-Kalkulation — gibt den Bundestalk-Befürchtungen operative Substanz

Natalie Amiri — Hoelle auf Erden im Iran

Amiri konkretisiert die Hormus-Analyse mit Zahlen aus iranischer Perspektive: 5.000 zerstörte Fabriken, 150–180 % Inflation, Rial-Verfall von 70 auf 1,3 Mio pro Dollar.

Koschi Politik — TACO Tuesday, Operation Freedom abgesagt

Operation Freedom als innenpolitische Farce: Trump unterminiert am selben Tag seine eigene Hormus-Operation. Der Bundestalk analysierte die geopolitische Zäsur — Koschi zeigt die operative Dysfunktionalität dahinter.

PhoenixRunde — Machtpoker in Peking, Trump trifft Xi

Der Bundestalk analysiert die Hormuz-Blockade als geopolitische Zäsur — die PhoenixRunde zeigt, wie genau diese Blockade Chinas Machtinstrument (Seltene Erden, Eisenbahnroute) und Trumps Schwäche im Xi-Gipfel bedingt. Mikro-Ökonomie und Makro-Geopolitik desselben Konflikts.