Quelle: GCA #30: Wie rechte Milliardäre weltweit Medien unter ihre Kontrolle bringen
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Gilda Sahebi und Arne Semsrott machen mit Gilda con Arne einen der informiertesten deutschsprachigen Politik-Podcasts — spendenfinanziert und werbefrei. Unterstützenswert: YouTube · Apple Podcasts
Wer spricht?
Gilda Sahebi (1984, Teheran) — Deutsch-iranische Journalistin, Autorin und Podcasterin. Studierte Medizin und Politikwissenschaft, Volontariat beim Bayerischen Rundfunk. Arbeitsschwerpunkte: autoritäre Systeme, gesellschaftliche Polarisierung, Iran, Rassismus. Politikjournalistin des Jahres 2022 (Medium Magazin). → DenkerVita
Arne Semsrott (1988, Hamburg) — Journalist, Aktivist und Projektleiter von FragDenStaat, der zentralen Plattform für Informationsfreiheitsanfragen in Deutschland. Vorstandsmitglied von LobbyControl. Provozierte bewusst Strafverfahren, um §353d StGB verfassungsrechtlich anzufechten — ein Präzedenzfall für Pressefreiheit. → DenkerVita
Gast: Raul Krauthausen — Aktivist für Inklusion und Behindertenrechte, Gründer der Sozialhelden.
Co-Hosts des wöchentlichen Politik-Podcasts Gilda con Arne.
Inhalt
Sozialkürzungen bei gleichzeitiger Entlastung für Besserverdienende
▶ 1:30 — Der Paritätische Gesamtverband hat ein internes „Vorschlagsbuch” aus dem Kanzleramt geleakt: eine Ideensammlung für Kürzungen im Sozialbereich im Umfang von bis zu 8,6 Milliarden Euro. Betroffen: Eingliederungshilfe, Unterhaltsvorschuss, Jugendhilfe, Leistungen für Menschen mit Behinderung.
▶ 19:45 — Gleichzeitig investiert die Bundesregierung in Entlastungen, die vor allem Besserverdienenden zugutekommen: Der Tankrabatt kostet 1,6 Milliarden Euro, die erhöhte Pendlerpauschale rund 2 Milliarden jährlich — wobei über 80% der Entlastung auf die obere Einkommenshälfte entfallen.
▶ 21:16 — Kaum diskutiert wird dagegen die Vermögensteuer, die laut DIW 15–25 Milliarden Euro jährlich bringen könnte, oder das Schließen von Erbschaftssteuer-Schlupflöchern (ab 2 Milliarden Euro).
Raul Krauthausen zum Widerstand gegen die Kürzungen
▶ 24:19 — Krauthausen berichtet, dass die Regierung die erste Lesung des Behindertengleichstellungsgesetzes von der Tagesordnung genommen hat — möglicherweise wegen der Proteste, wahrscheinlicher aber durch einen „Kuhhandel hinter den Kulissen”. Er fragt sich, wofür das S in SPD eigentlich steht, da die Partei schon seit der Ampelkoalition keine sozialen Akzente setze.
„Es wird ja nicht das Ende sein, sondern es ist wahrscheinlich gerade erst der Anfang der Kürzungen.”
Ungarn: 80% der Medien unter Orbáns Kontrolle
▶ 28:08 — Peter Magyar konfrontiert im Staatsfernsehen die Moderatorin: Er war anderthalb Jahre nicht eingeladen, das Staatsfernsehen hatte Lügen über seine Familie verbreitet. Er kündigt an, die „Lügenfabrik” zu schließen und unabhängige Bedingungen mit allen Parteien festzusetzen.
▶ 31:12 — Reporter ohne Grenzen schätzen, dass 80% der medialen Ressourcen in Ungarn von Orbáns Fidesz kontrolliert werden. Sahebi und Semsrott zeichnen die schrittweise Vereinnahmung nach: 2016 wurde Ungarns älteste Zeitung zerschlagen, 2018 verschenkten 500 Besitzer rechtsgerichteter Medien ihre Unternehmen an eine Orbán-nahe Stiftung, 2020 kündigten fast alle Mitarbeitenden des größten Onlineportals nach Druck auf den Chefredakteur.
Frankreich: Bollorés Medienimperium und CNews
▶ 39:31 — Vincent Bolloré hat mit CNews einen Sender geschaffen, der als „Fox News Frankreichs” gilt. Gegründet 2017, über 8 Millionen Zuschauer, Éric Zemmour als prominenter Moderator, der offen die Verschwörungserzählung vom „Großen Austausch” vertritt und den Pétain-Kollaborateur verteidigte.
▶ 41:03 — Bolloré sieht sich auf einer „göttlichen Mission” — fundamentalistisch-katholisch motiviert. CNews wurde mehrfach von der Regulierungsbehörde wegen rassistischer Hetze verwarnt.
▶ 44:07 — Die Medienkonzentration in Frankreich geht über Bolloré hinaus: Die Rüstungsfamilie Dassault kontrolliert Le Figaro, Bernard Arnault (LVMH) besitzt Les Echos und Le Parisien. Arnault sagte vor einem Parlamentsausschuss, er wolle keine „marxistische” Zeitung. Aus Protest gegen Bollorés Einfluss verließen 200 Autor*innen den traditionsreichen Verlag Grasset.
USA: Ellison, Bezos und das schrumpfende kritische Mediensystem
▶ 45:37 — Jeff Bezos entlässt weiter Mitarbeitende bei der Washington Post — nicht aus wirtschaftlicher Notwendigkeit, sondern um Trump zu gefallen. David Ellison (Sohn von Oracle-Gründer Larry Ellison) hat nach dem Kauf von Paramount Bari Weiss als CBS-Chefredakteurin installiert — eine rechte Kolumnistin, die sofort einen Bericht über Folter im CECOT-Gefängnis in El Salvador unterdrückte.
▶ 51:42 — Ellison plant nun die Übernahme von Warner Bros. Discovery (HBO, CNN). 3.500 Filmschaffende protestieren mit dem offenen Brief „Block the Merger”. Zusammen mit Trumps Streichung der Gelder für NPR und PBS schrumpft die kritische Medienlandschaft — wie in Ungarn.
Deutschland: Zwischen Springer-Gefahr und ÖR-Schutzwall
▶ 54:43 — In Deutschland beobachten Sahebi und Semsrott parallele Entwicklungen: Die Zahl wirtschaftlich unabhängiger Lokalzeitungen sinkt stetig, die AfD will in Sachsen-Anhalt aus dem ÖR aussteigen und Staatsfunk installieren.
▶ 57:45 — Springer und Mathias Döpfner als deutsches Pendant: Die 2023 geleakten SMS an Julian Reichelt zeigten, wie Döpfner sein Blatt als persönliches politisches Instrument einsetzt — inklusive der Anweisung, die FDP zu stärken, damit die Ampel platzt.
▶ 56:59 — Gleichzeitig genießt der öffentlich-rechtliche Rundfunk trotz aller Kritik noch das höchste Medienvertrauen: 55% der Deutschen haben großes Vertrauen (vs. 20% für politische Parteien, 26% für private Sender). Gemeinnützige Medien wie Correctiv und genossenschaftliche Modelle wie die taz bilden ein „zartes Pflänzchen” als Gegengewicht.
▶ 60:04 — NIUS (finanziert vom Millionär Frank Gotthardt, geleitet von Julian Reichelt) hat weniger Reichweite als Tichys Einblick, erreicht aber eine politisch einflussreiche Nische — Politiker wie Markus Söder legitimieren das Format durch ihre Auftritte.
Faktencheck
Vereinfacht — Sozialkürzungen 8,6 Mrd €
Behauptung: Die Bundesregierung plane Sozialkürzungen von bis zu 8,6 Mrd €, belegt durch ein vom Paritätischen geleaktes Vorschlagsbuch aus dem Kanzleramt. Es gab 2025/2026 Debatten über Sozialkürzungen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung, der Paritätische hat wiederholt vor Sozialabbau gewarnt. Die exakte Zahl von 8,6 Mrd € und das spezifische Leak konnten nicht unabhängig verifiziert werden. Keine unabhängige Quelle für die exakte Summe gefunden.
Bestätigt — Tankrabatt 1,6 Mrd €
Im April 2026 beschloss das Kabinett Merz erneut einen Tankrabatt — Mineralölsteuer für zwei Monate brutto um 17 ct/l gesenkt. Die Kosten von 1,6 Mrd € werden u.a. von Journalistin Birgit Marschall in Das Parlament genannt. Quelle: Wikipedia — Tankrabatt
Vereinfacht — Pendlerpauschale 2 Mrd € / 80% für obere Hälfte
Die Kernaussage ist verteilungspolitisch korrekt: Die Pendlerpauschale ist als Werbungskostenabzug regressiv — Besserverdienende profitieren überproportional. Die konkreten Zahlen (2 Mrd € jährlich, 80% für obere Einkommenshälfte) stammen aus wirtschaftswissenschaftlichen Analysen (u.a. DIW, Umweltbundesamt), konnten aber in dieser exakten Kombination nicht mit einer einzelnen Quelle belegt werden. Quelle: Wikipedia — Entfernungspauschale
Vereinfacht — Vermögensteuer 15–25 Mrd € (DIW)
Die DIW-Studie von 2016 im Auftrag der FES analysierte acht Szenarien und kam auf ein Aufkommen von 11 bis 25 Milliarden Euro jährlich — nicht 15–25 Mrd. Die untere Grenze im Podcast (15 Mrd) liegt über dem niedrigsten DIW-Szenario (11 Mrd). Quelle: Wikipedia — Vermögensteuer (Deutschland)
Bestätigt — 80% der Medien in Ungarn von Fidesz kontrolliert
Reporter ohne Grenzen schreibt: „the ruling party now controls 80% of the country’s media.” Quelle: RSF — Hungary
Vereinfacht — 500 Medienbesitzer → Orbán-nahe Stiftung (2018)
Die KESMA-Stiftung vereint ca. 500 Medientitel — nicht 500 Besitzer, wie im Podcast suggeriert. Die Outlets wurden von Orbán-nahen Oligarchen erworben und dann an die Stiftung übertragen. Die Regierung erklärte die Fusion per Dekret zur Frage „nationalen strategischen Interesses” und entzog sie kartellrechtlicher Prüfung. Quellen: Wikipedia — CEPMF, Reuters
Vereinfacht — CNews hat mehr als 8 Mio Zuschauer
CNews ist laut Wikipedia „the most watched news network in France”. Die Zahl von 8 Mio konnte nicht mit einer spezifischen Quelle verifiziert werden — die Größenordnung ist aber plausibel für die kumulierte Tagesreichweite. Quelle: Wikipedia — CNews (Keine unabhängige Quelle für die exakte Zahl gefunden)
Bestätigt — David Ellison plant Übernahme von Warner Bros. Discovery
Am 27. Februar 2026 schloss Paramount Skydance ein Übernahmeabkommen mit WBD über $110,9 Mrd. WBD-Aktionäre stimmten am 23. April 2026 zu; die regulatorische Genehmigung steht noch aus. Quelle: Wikipedia — Proposed acquisition of WBD
Vereinfacht — 55% der Deutschen vertrauen dem ÖR
Infratest dimap führt regelmäßig die Studie „Glaubwürdigkeit der Medien” im Auftrag des WDR durch. Die exakte Zahl von 55% für 2025 konnte nicht unabhängig verifiziert werden, die Größenordnung ist aber plausibel. (Keine unabhängige Quelle für die exakte Zahl gefunden)
Weiterführende Quellen
Aus der Video-Beschreibung:
Sozialkürzungen:
- Paritätischer Gesamtverband: Enthüllung Kahlschlag — Internes Vorschlagsbuch zu Sozialkürzungen
- FR: Massive Einschnitte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Familien
- tagesschau: Kanzleramt-Streichliste trifft Jugendhilfe
- taz: Kürzungen bei Menschen mit Behinderung
- Abilitywatch: BGG-Reform im Überblick
- taz: Analyse Behindertengleichstellungsgesetz
- tagesschau: Tankrabatt und Entlastungen – Zeitplan
- Bundestag: Energiesteuersenkung ab Mai 2026
- Deutschlandfunk: Pendlerpauschale begünstigt Besserverdienende
- FES: Argumente für eine Vermögensteuer
- Netzwerk Steuergerechtigkeit: Milliarden-Steuererlasse für Großerben
Medien und Demokratie:
- AP: Orbán und Medienkontrolle
- SZ: Wie Superreiche Medien kaufen und Politik beeinflussen
- Guardian: 200 Autor*innen verlassen Grasset wegen Bolloré
- Zeit: Frankreichs Verlage gegen Bolloré
- Nieman Reports: CNews – der Fox News Frankreichs
- Le Monde: Eine Woche nur CNews – Selbstversuch
- DLF Kultur: Bolloré, Rechte und Katholiken – Frankreichs neue Medienmacht
- John Oliver zu Bari Weiss und CBS
- NBC: David Ellison plant Übernahme Warner Bros. Discovery
- Deutschlandfunk: Zahl unabhängiger Lokalzeitungen sinkt
- Spiegel: Julian Reichelt, NIUS und das Geld des Multimillionärs
Verbindungen
→ Topfvollgold — Mordfall Stade und das Versagen von NiUS
Das deutsche Produkt der hier analysierten Eigentümerstruktur in Aktion: Gotthardts NIUS macht eine Unbeteiligte zur Mord-Komplizin von Stade — der Einzelfall, der zeigt, was die Anreizstruktur milliardärsfinanzierter Empörungsmedien konkret anrichtet.
→ Wertewesten — Eiserner Besen oder bessere Argumente
Die Mikro- zur Makro-Ebene: Wertewesten streitet über einzelne „Einflussagenten” in Talkshows und um die öffentlich-rechtliche Bühne — diese Note zeigt die strukturelle Dimension dahinter, den Aufkauf ganzer Medienlandschaften. Heinrichs Sorge um einzelne Gäste wirkt klein neben der Frage, wem die privaten Bühnen überhaupt gehören.
→ Evan Osnos — Megayachten und die Seele der Ultrareichen
Osnos analysiert die Psychologie der Oligarchen; diese Note zeigt, wohin diese Mentalität führt: Medien als Machtinstrument. Zusammen ergibt sich der Kreislauf: Vermögenskonzentration → Medienkauf → Diskurshoheit.
→ Anna from Ukraine — Orbán verliert Ungarn (12.04.2026)
Orbáns KESMA-Medienimperium ist Fallbeispiel Nr. 1. Anna zeigt, was passiert, wenn diese Medienkontrolle zu bröckeln beginnt — die politischen Risse entstehen genau dort, wo die Propagandamaschine an Glaubwürdigkeit verliert.
→ Ernst Gelegs — Ist das Regime Orbán am Ende
Gelegs beschreibt die Architektur der Wahlautokratie, in der Medienkontrolle eine tragende Säule ist. Diese Note liefert den internationalen Vergleichsrahmen — Ungarn als Blaupause, die Bolloré und Ellison adaptieren.
→ Anna-Verena Nosthoff — Kybernetik und die Macht der Tech-Eliten (scobel)
Nosthoff theoretisiert die systemische Macht der Tech-Eliten; diese Note zeigt deren konkreteste Manifestation: Ellison kauft CBS/WBD, Bezos diszipliniert die WaPo.
→ Christoph Butterwegge — Armut NEU DENKEN
Spiegelung: Sozialkürzungen bei gleichzeitiger Entlastung Besserverdienender. Butterwegge liefert die strukturelle Analyse — neoliberale Umverteilung nach oben braucht Medien, die diese Politik normalisieren.
→ Maurice Hoefgen — Florian Bauer entlarvt Familienunternehmer-Lobby
Höfgen lobt Florian Bauer als seltene Ausnahme und kritisiert Illner/Maischberger als substanzarme Talkshow-Kultur. Gilda con Arne erklärt strukturell, warum es so wenige Bauers gibt: Medienkonzentration und Eigentümerinteressen engen das journalistische Spektrum ein.
→ ARTE — Forschung Fake und faule Tricks
ARTE analysiert Agnotologie — die industrielle Produktion von Unwissen. Diese Note zeigt das mediale Vehikel: Wenn Milliardäre Medien kaufen, können sie Desinformation skalieren.
→ Ece Temelkuran — So beginnt Faschismus in Amerika
Temelkuran beschreibt aus türkischer Erfahrung die Erosionsstufen der Demokratie — Medienkontrolle ist ein frühes Warnsignal. Diese Note liefert das aktuelle Panorama: Orbán, Bolloré, Ellison als Variationen desselben Musters.
→ Gilda con Arne 28 — Angriff auf kritische Zivilgesellschaft
Gleicher Podcast, thematischer Bogen: #28 beschreibt den Angriff auf Pressefreiheit, diese Note den ökonomischen Hebel — Medien werden nicht verboten, sondern gekauft.
→ Gesine Schwan — Macht NEU DENKEN
Schwans Machttheorie fragt, wie demokratische Macht gegen ökonomische Konzentration bestehen kann. Der gemeinnützige Journalismus als Alternative ist Schwans „kooperative Macht” angewandt auf Medien.
→ Eva von Redecker — Über den neuen Faschismus (Jung & Naiv 811)
Redeckers Konzept des Phantombesitzes: Milliardäre beanspruchen Besitz über den öffentlichen Diskurs, der eigentlich ein Gemeingut ist.
→ Torsten Heinrich — Was die Tagesschau verschweigt
Heinrich analysiert Medien-Bias auf der Mikroebene (Wortwahl, Konnotation im Spiegel), GCA auf der Makroebene (Eigentümerstruktur). Zusammen: Wer die Medien besitzt, bestimmt die Wortwahl — und damit die Wahrnehmung
→ Semsrott — Zur Gegenmacht
Semsrott benennt die konstruktive Antwort auf die hier dokumentierte Medienkonzentration: neue Räume schaffen — Bibliotheken, Podcasts, gemeinnützige Medien. FragDenStaat als Transparenz-Infrastruktur ist das Gegenstück zu Orbáns 80%-Medienkontrolle und der Bolloré-Strategie.
→ Dobusch und Zaboura — Ganz normale Medien und Faschismus
GCA kartiert die externe Bedrohung (Milliardäre kaufen Redaktionen — Orbán/KESMA, Bolloré/CNews, Ellison/CBS), D/Z kartiert das innere Strukturversagen des Qualitätsjournalismus. Zusammen ergibt sich eine vollständige Mediendiagnose: Demokratische Öffentlichkeit kann durch Übernahme oder durch systemische Logikfehler korrumpiert werden — D/Zs Befund ist der unbequemere, weil er zeigt, dass Qualitätsmedien ohne jeden Besitzerwechsel bereits mitdriften.
→ Adam Johnson — How to Sell a Genocide
Die konkurrierende Erklärung: Wo hier der Medien-Bias über Eigentumskonzentration erklärt wird, verortet Johnson ihn bewusst in der journalistischen Norm selbst — auch ein Medium ohne Milliardärs-Eigentümer setzt die Sicht der Mächtigen als neutrale Mitte.











