Wilhelm Heitmeyer — DenkerVita
Wilhelm Heitmeyer, Schriftsetzer, dann Gewaltforscher, misst seit vierzig Jahren, wie Abwertung in die Mitte wandert, und fragt bei jeder Rohheit: Welche Struktur verlangt sie?
Wilhelm Heitmeyer (28. Juni 1945, Nettelstedt, Ostwestfalen) ist Soziologe und Erziehungswissenschaftler an der Universität Bielefeld. 1996 gründete er dort das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und leitete es bis 2013; danach forschte er bis Sommer 2025 als Senior Research Professor weiter. Er hat den Begriff der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit geprägt und sie zehn Jahre lang Jahr für Jahr gemessen.
Wichtigste Werke: Deutsche Zustände (10 Bände, 2002–2011), Autoritäre Versuchungen (2018), Rechte Bedrohungsallianzen (2020), Die Durchrohung der Gesellschaft (2026) Kernkonzepte: soziale Desintegration, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, autoritärer Nationalradikalismus, Durchrohung
Biografie
Heitmeyer kommt aus kleinen Verhältnissen im Mühlenkreis Minden-Lübbecke. Der Vater war Schriftsetzer und fiel im Zweiten Weltkrieg; die Mutter arbeitete in einer Zigarrenfabrik und führte später einen Lebensmittelladen. Bevor er an die Universität kam, stand er selbst im Setzerei-Handwerk, arbeitete in der Druckindustrie und kurz als Hauptschullehrer. Er studierte Erziehungswissenschaft und Soziologie in Bielefeld, wurde 1977 promoviert und habilitierte sich 1988. Seit 1968 ist er verheiratet, das Paar hat zwei Töchter.
Seine Forschung beginnt Anfang der Achtziger dort, wo andere noch nicht hinsahen: bei rechtsextremen Orientierungen unter Jugendlichen und bei der Gewalt in Fußballstadien. Aus diesen Jahren stammt die Bielefelder Rechtsextremismus-Studie (1992), die erste Langzeituntersuchung zur politischen Sozialisation junger Männer. Im selben Jahr trat er aus der SPD aus, aus Protest gegen ihre Asylpolitik. Mitte der Neunziger untersuchte er fundamentalistische Orientierungen bei türkischstämmigen Jugendlichen (Verlockender Fundamentalismus, 1997). Die Studie wurde heftig debattiert; die taz nannte ihn zehn Jahre später den „Vater der Parallelgesellschaft“. Heitmeyer ist also nie einer gewesen, der nur in eine Richtung schaut.
1996 gründete er das IKG. Von 2002 bis 2011 lief dort sein größtes Vorhaben: eine jährliche repräsentative Befragung zur Abwertung von Juden, Muslimen, Eingewanderten, Homosexuellen, Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen, Menschen mit Behinderung. Die Ergebnisse erschienen als Deutsche Zustände in der edition suhrkamp und über Jahre in der Zeit; gefördert wurde das Projekt von der VolkswagenStiftung, begleitet von einem DFG-Graduiertenkolleg, das er mit Ulrich Wagner (Marburg) leitete. 2008 gründete er das International Journal of Conflict and Violence, mit John Hagan gab er das Internationale Handbuch der Gewaltforschung heraus. Die Linie der Langzeitstudie führen heute die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung weiter, die am IKG unter seinem Nachfolger Andreas Zick entstehen.
Nach dem Ende der Direktorenzeit wurde er nicht leiser, sondern politischer. Mit der Reihe Signaturen der Bedrohung schreibt er seit 2018 an einer Diagnose der autoritären Verschiebung: erst Autoritäre Versuchungen, dann Rechte Bedrohungsallianzen, im Oktober 2026 Die Durchrohung der Gesellschaft. Mit dem Juristen Günter Frankenberg gibt er bei Campus Bände über die Treiber des Autoritären heraus. Ausgezeichnet wurde er mit dem Göttinger Friedenspreis (2012), dem Ehrenpreis des Innovationspreises NRW (2014) und 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Bücher & Publikationen
| Titel | Jahr | Beschreibung |
|---|---|---|
| Die Durchrohung der Gesellschaft | 2026 | Signaturen der Bedrohung III, edition suhrkamp 2793, 349 Seiten, erscheint am 27.10.2026. Wie Verrohung und Gewalt den Alltag durchdringen, von der Gewalt gegen Bürgermeisterinnen, Feuerwehrleute und Jobcenter-Mitarbeiter bis zu Schiedsrichtern in Amateurligen, und wie durchrohte Strukturen in Institutionen dieses Verhalten mitformen. |
| Autoritäre Treiber eines Systemwechsels. Zur Destabilisierung von Institutionen durch die AfD | 2025 | Herausgegeben mit Günter Frankenberg (Campus). Wie eine Partei in Justiz, Schule, Kultur und Medien eindringt, um Institutionen von innen zu verschieben. |
| Treiber des Autoritären. Pfade von Entwicklungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts | 2022 | Herausgegeben mit Günter Frankenberg (Campus). Die langen Linien hinter dem autoritären Aufschwung. |
| Rechte Bedrohungsallianzen. Signaturen der Bedrohung II | 2020 | Mit Manuela Freiheit und Peter Sitzer. Wie Mentalitäten in der Bevölkerung, autoritärer Nationalradikalismus, Neue Rechte und gewaltbereite Gruppen ineinandergreifen. |
| Autoritäre Versuchungen. Signaturen der Bedrohung I | 2018 | Die Grundlegung: Kontrollverluste in entsicherten Krisenjahrzehnten und der Begriff des autoritären Nationalradikalismus. |
| Deutsche Zustände, Folge 1–10 | 2002–2011 | Die zehnjährige Langzeitstudie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, ein Band pro Jahr. |
| Internationales Handbuch der Gewaltforschung | 2002 | Mit John Hagan; englisch 2003 als International Handbook of Violence Research. |
| Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland | 1997 | Mit zwei Mitautoren. Islamisch-fundamentalistische Orientierungen bei Jugendlichen, damals stark umstritten. |
| Was hält die Gesellschaft zusammen? | 1997 | Herausgeberband, zusammen mit dem Gegenstück Was treibt die Gesellschaft auseinander? — die Integrationsfrage, die sein Werk trägt. |
Empfehlenswerte Videos & Vorträge
- Die Durchrohung der Gesellschaft — Stiftung Demokratie Saarland mit Gegen Vergessen – Für Demokratie, 16.03.2026 (1:41 h). Der neue Begriff, fünf Räume, vier Erklärungen, dazu eine lange Publikumsrunde.
- Voraussetzungen für den Aufstieg des Nationalradikalismus der AfD — Stiftung Demokratie Saarland, 19.02.2025 (2:03 h). Die These, die AfD sei ein neuer Parteientypus, weder mit Rechtspopulismus noch mit Faschismus zu fassen.
- Jung & Naiv: Folge 702 — Tilo Jung, April 2024 (4:12 h). Lebensweg, Forschungsbiografie, Menschenfeindlichkeit, AfD; das ausführlichste Gespräch.
- Autoritäre Versuchungen in entsicherten Zeiten — Katholische Akademie Freiburg, Reihe Konturen der nächsten Gesellschaft, 2020 (1:08 h).
- Keynote zur Konferenz Great Transformation — Kolleg Postwachstum (45 min). Heitmeyers Blick auf das Autoritäre im Rahmen einer Konferenz über die große Transformation.
- Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit — Center for Applied European Studies, 2019 (29 min). Das Konzept in kompakter Form.
Kernthesen
- Integration hält zusammen, Desintegration macht anfällig. Wer keine Anerkennung über Arbeit und Einkommen bekommt, keine faire Konfliktregelung erlebt und keine tragenden Beziehungen hat, wird empfänglicher für Gewalt und rechtsextreme Deutungen. Das ist der „Bielefelder Desintegrationsansatz“, entwickelt in den Neunzigern.
- Menschenfeindlichkeit ist ein Syndrom. Wer eine Gruppe abwertet, wertet mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere ab. Der gemeinsame Kern ist eine Ideologie der Ungleichwertigkeit, unabhängig davon, was der einzelne Mensch tut.
- Die Ränder leben von der Mitte. Im Bild der Zwiebel geben die äußeren Schichten, die einer Abwertung nur gelegentlich zustimmen, den inneren, gewaltbereiten ihre Legitimation. Zum Ende der Langzeitstudie sprach er von einer „rohen Bürgerlichkeit“.
- Normalität verschiebt sich. Zwei Normen hält er für unverhandelbar: die Gleichwertigkeit und die psychische und physische Unversehrtheit aller Menschen, die in einer Gesellschaft leben. Mobilisierungsprofis und Medien, die von der Provokation leben, verwandeln stille Abwertung in öffentliche, und die errungene Zivilität wird prekär.
- „Rechtspopulismus“ verharmlost. Die AfD beschreibt er als autoritären Nationalradikalismus: ein autoritäres Ordnungsmodell mit klaren Hierarchien und Wir-gegen-die-Bildern, Überlegenheitsansprüche des Deutschen, ein rabiater, emotionalisierter Mobilisierungsstil. Ihr Ziel sei der Systemwechsel auf legalem Weg, hin zu einer geschlossenen Gesellschaft und illiberalen Demokratie, über das Eindringen in die Institutionen.
- Durchrohung statt Verrohung. Wer Rohheit nur mit dem Charakter des Täters erklärt, schützt die Strukturen, die sie ermöglichen, anstacheln oder verlangen. Als Treiber nennt er die Ökonomisierung des Sozialen, Individualisierung und Singularisierung, Plattformen als „Verrohungsmaschinen“ und eine Kette von Krisen seit 2001, die Kontrollverlust hinterlassen. Die Täter bleiben trotzdem verantwortlich.
- Die Kosten trägt man im Nahraum. Gegen die Durchrohung helfen weniger Großdemonstrationen als Widerspruch in Familie, Freundeskreis und Verein, wo er etwas kostet. „Ich habe die Befürchtung, dass wir einfach zu harmoniesüchtig sind.“
Politische Einordnung
Heitmeyer ist ein Forscher mit Haltung und sagt das offen. Sein Maßstab ist weniger ein Parteiprogramm als die beiden Normen der Gleichwertigkeit und Unversehrtheit; daran misst er Rechtsextreme ebenso wie die Abwertung von Obdachlosen und Langzeitarbeitslosen durch die bürgerliche Mitte. Die SPD verließ er 1992 aus Protest gegen den Asylkurs; mit der Fundamentalismus-Studie von 1997 geriet er in eine Debatte, die ihm den Titel „Vater der Parallelgesellschaft“ eintrug. Wer ihn auf eine Seite festlegen will, muss beides unterbringen.
Gegen sein Werk gibt es ernsthafte Einwände, und sie gehören zum Bild:
- Die Desintegrationsthese bestreiten Forscher wie Roland Eckert, Helmut Willems und Stefanie Würtz: Desintegrationserfahrung sei als Auslöser von Rechtsextremismus nicht so eindeutig, wie der Ansatz annimmt. Der Einwand trifft einen wunden Punkt, denn Abwertung und autoritäre Wahl finden sich auch in gut gesicherten Lagen. Heitmeyers spätere Begriffe, die rohe Bürgerlichkeit und die Mitte als Legitimationsfundus, lesen sich wie eine Antwort darauf. Ein Ansatz, der beides erklärt, das Abgehängtsein und den gesicherten Wohlstand, muss sich fragen lassen, ob er noch etwas ausschließt.
- Das GMF-Konzept ist methodisch umstritten. Es bündelt sehr verschiedene Haltungen, von Antisemitismus bis zur Abwertung von Langzeitarbeitslosen, unter einem Dach und misst sie über Zustimmung zu Fragebogen-Aussagen. Wo die Grenze zwischen legitimer Kritik, etwa an einer Religion, und Feindlichkeit gegenüber Menschen verläuft, legt am Ende die Forschung fest.
- Die Durchrohungs-Diagnose stützt sich auf steigende Kurven aus siebzehn Bereichen. Den Einwand, es werde nur mehr angezeigt, verwirft er als „Beruhigungsformel“ und hält Dunkelfelddaten dagegen. Einzelne Belege sind dünner, als sie klingen: Die oft zitierte Empathie-Meta-Analyse von Sara Konrath beruht auf US-Studierenden, und der Weg von digitaler Hasskommunikation zu physischer Gewalt bleibt kausal offen. Zudem endet eine Strukturkritik bei ihm mit einem Appell an individuelle Konfliktfähigkeit, eine Spannung, die er selbst stehen lässt.
- Der Begriff „autoritärer Nationalradikalismus“ konkurriert mit „Rechtspopulismus“ auf der einen und „Faschismus“ auf der anderen Seite. Seine Stärke ist die Unterscheidung. Ob ein neuer Begriff schärfer sieht oder nur den Streit um Etiketten verlängert, bleibt offen.
Verbindungen zu anderen Denkern
- Klaus Dörre — Aus Dörres kapitalistischer Landnahme leitet Heitmeyer die Ökonomisierung des Sozialen ab, den ersten Treiber der Durchrohung. Beide suchen außerdem ein Wort für das Autoritäre zwischen Populismus und Faschismus: Dörre greift Hermann Hellers autoritären Liberalismus auf, Heitmeyer prägt den autoritären Nationalradikalismus.
- Andreas Reckwitz — Die Singularisierung trägt Heitmeyers zweiten Treiber: Wo Einzigartigkeit zur Erwartung wird, verliert das Gewöhnliche an Wert, und die Abwertung anderer wird zum Mittel der eigenen Geltung. Reckwitz beschreibt, wie die neue akademische Mittelklasse eine abgewertete Unterklasse hervorbringt; Heitmeyers rohe Bürgerlichkeit ist dieselbe Bewegung, gemessen dort, wo die Mitte über Langzeitarbeitslose und Obdachlose urteilt.
- Jürgen Habermas — Zwei Tage nach Habermas' Tod setzt Heitmeyer seine Plattform-Kritik bei dessen später Ratlosigkeit an: Die eine Öffentlichkeit, in der Normen verhandelt wurden, ist in viele zerfallen. Die Kolonialisierung der Lebenswelt durch Markt und Verwaltung ist die ältere Gestalt dessen, was Heitmeyer Ökonomisierung des Sozialen nennt.
- Erich Fromm — Fromms Studie über Arbeiter und Angestellte am Ende der Weimarer Republik fragte als eine der ersten per Fragebogen nach autoritären Haltungen in der Bevölkerung, ein halbes Jahrhundert vor den Deutschen Zuständen. Sein Gesellschafts-Charakter, die Prägung, die eine Gesellschaft in ihren Mitgliedern erzeugt, weil sie sie braucht, ist eine frühe Fassung von Heitmeyers Frage nach Strukturen, die rohes Verhalten verlangen.
- Eva von Redecker — Ihr Phantombesitz gibt der Härte, deren Ausbreitung Heitmeyer misst, eine innere Logik: Verteidigt wird ein Besitz an Land, Frau und Nation, der sich anfühlt wie ein verlorenes Glied, und gerade darum erbittert. Für das, was Heitmeyer autoritären Nationalradikalismus nennt, wählt sie den Begriff des neuen Faschismus, den er bewusst meidet; nebeneinander gelesen zeigen beide, was ein Etikett schärft und was es verstellt.
- Harald Welzer — Welzers Täter der Einsatzgruppen handelten in einem Referenzrahmen, der das Töten zur Arbeit machte; seine Frage gilt darum den Deutungen, die eine Gesellschaft bereitstellt. Heitmeyers Durchrohung richtet dieselbe Frage an die Gegenwart, an Jobcenter, Amateurligen und Plattformen, und hält dabei fest, dass der Rahmen den Täter nicht entlastet.
- Jörg Baberowski — Der Einspruch gegen die Ursachensuche: Baberowski erklärt Gewalt aus ihrem Vollzug, aus Situation, Gruppe und regelarmen Räumen, und misstraut jeder Ableitung aus Ideologie oder sozialer Lage. Heitmeyers Desintegrationsansatz ist eine solche Ableitung, und zwischen beiden liegt der alte Streit der Gewaltforschung, ob man Gewalt von ihren Ursachen oder von ihrem Ablauf her verstehen muss.
- Steffen Mau — Der Gegenblick aus der Einstellungsforschung: In Triggerpunkte zeigt sich eine Gesellschaft, die in der Breite weit weniger gespalten ist als befürchtet und an wenigen neuralgischen Stellen hochkocht. Einig sind sich beide über die Polarisierungsunternehmer, die Heitmeyer Mobilisierungsprofis nennt; offen bleibt zwischen ihnen, wie tief die Abwertung schon in der Mitte sitzt.
- Aladin El-Mafaalani — Auf der Ebene der Einstellungen hat sich nach seinem Befund in zwanzig Jahren wenig verändert; gewachsen ist die digitale Vernetzung der Misstrauenden. Sein Integrationsparadox stellt neben Heitmeyers Diagnose des Zerfalls die Gegenlesart, dass mehr Reibung auch heißen kann: Mehr Menschen sitzen mit am Tisch.
- Christian Walburg — Der Kriminologe arbeitet an der Frage, die Heitmeyer als Beruhigungsformel abtut: Wie viel einer steigenden Kurve ist Tat, wie viel Anzeige? Für die Kriminalität Eingewanderter findet er beides, höhere Zahlen, die nicht allein aus häufigerem Anzeigen kommen, und leichte Delikte, bei denen das Anzeigen mitzählt; Kriminalität erklärt er wie Heitmeyer aus der Lebenslage.
Gedankenwelten-Notes
- Wilhelm Heitmeyer — Die Durchrohung der Gesellschaft — der Vortrag vom 16.03.2026, ausführlich mit Faktencheck
Als Stimme in den Panoramas:
- Macht Migration kriminell? — die Sensibilisierungsthese als „Beruhigungsformel“
- Wie werden gewöhnliche Menschen zu Tätern — Psychologisierung schützt Strukturen
- Warum wählen Menschen Autoritäre — neue harte Männlichkeit als politisches Gegenbild
- Fortschritt — aus Kontrollverlust wird Rohheit
Ein Fehler, ein holpriger Satz, etwas fehlt? Anfassen erlaubt: Jeden Abschnitt kannst du neu fassen.
Im Bestand
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