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Gedankenraum
Zeitgeist·27. April 2026·0:53 h·21 Belegstellen

Presseclub — Reiches Energiewende: Rolle rückwärts oder wirtschaftlich vernünftig?

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Lyonel Feininger — kristalliner Bauhaus-Kubismus: transparente Prismenflächen, leuchtende Abstufungen in Petrol, Bernstein und Rosé, feine Linealzüge. Niemand hat technische Bauwerke so sehr als Lichtarchitektur gemalt — für eine Note über Strom, Netze und Lichtwege ist Feiningers Prismenlicht die geborene Übersetzung: Energie als Licht, das nicht ankommt. Die eine Entscheidung: der Lichtstrahl, der genau an der Lücke zwischen den Masten zersplittert — Redispatch, Netzausbau und Nord-Süd-Gefälle in einem Motiv, mit dem Streittisch des Presseclubs klein im Vordergrund.

Prompt: Wide horizontal banner, 1200×500 pixels. Painting in the style of Lyonel Feininger — Bauhaus crystalline cubism, translucent overlapping prismatic planes, luminous gradations of teal, amber, rose and pale green, fine straight ruled lines, architectural light, no realistic faces, no photorealism. Scene: a panoramic stylized landscape from north to south. On the left, a glassy northern sea with a row of tall slender wind turbines rendered as crystalline towers; shafts of prismatic light radiate from their blades, but two of the turbines stand dark and still, their light cut off. On the right, a compact angular southern city of factory halls and church towers, with one gas power plant glowing warm orange, a thin plume rising in faceted planes. Between north and south, a long procession of electricity pylons marches across rolling prismatic fields — and breaks off in the middle of the image: two unfinished pylons face each other across an empty gap, loose wires hanging down, and a great beam of pale golden light from the northern turbines stops exactly at the gap, splintering into shards that fall into the field. In the lower center foreground, four small angular figures sit around a round table covered with papers, leaning toward each other in debate, rendered in the same crystalline facets. Above everything, large transparent shafts of sunlight cross the sky like intersecting panes of glass.

Quelle: Presseclub – Reiches Energiewende: Rolle rückwärts oder wirtschaftlich vernünftig? | 26.04.2026

Wer spricht?

Presseclub (WDR/phoenix) — Politische Diskussionssendung, moderiert von Jörg Schönenborn (WDR-Programmdirektor).

Gäste:

  • Claudia Reiser — Redakteurin beim MDR, Klimakompetenzzentrum der ARD. Fokus: Digitalisierung, Batteriespeicher, Bürgerbeteiligung.
  • Christian Geinitz — Wirtschaftskorrespondent der FAZ in Berlin. Fokus: Netzkosten, Stromgebotszonen, EU-Regulierung.
  • Florian Güßgen — Chefreporter WirtschaftsWoche, Schwerpunkt Energiewirtschaft. Fokus: Energiewende als industriepolitisches Projekt, Investitionssicherheit.
  • Ursula Weidenfeld — Freie Journalistin. Fokus: Marktwirtschaftliche Effizienz, Subventionsabbau.

Ausgangslage: Strompreise und Reformdruck

0:00 — Deutschlands Strompreise liegen bei 38 Cent/kWh — der europäische Durchschnitt bei 29 Cent. In jedem Nachbarland ist Strom billiger. Ein erheblicher Teil der Kosten geht auf Steuern, Abgaben und Netzentgelte zurück, die wiederum die Energiewende finanzieren.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat drei Gesetzentwürfe vorgelegt. Sie bekennt sich zum Ausbau der Erneuerbaren, will aber deren Förderung zurückfahren — zu teuer, zu ineffizient.

„Wir werden den Ausbau der erneuerbaren Energien besser mit dem Netzausbau zusammenbringen. Die Akzeptanz der Energiewende wird entscheidend daran hängen, ob sie bezahlbar bleibt." — Katherina Reiche im Bundestag1:33

Im Gespräch — 1:33

Solarförderung für Privathaushalte streichen?

8:21 — Reiche will die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen abschaffen. Die Runde ist gespalten:

Dafür (systemisch sinnvoll):

Dagegen (Akzeptanzverlust):

Netzausbau als zentraler Engpass

5:20 — Strom wird dort produziert, wo er nicht gebraucht wird. Windstrom im Norden, Verbrauch im Süden — und die „Stromautobahnen" fehlen. Der Redispatch (Ausgleich des Netzungleichgewichts) kostet: 500 Mio. € für abgeregelte Windräder plus 2,5 Mrd. € für hochgefahrene Reservekraftwerke (17:26, Reiser).

Reiser betont, dass die Flexibilisierung der Nachfrage zu wenig Beachtung findet: Deutschland liegt beim Smart-Meter-Rollout weit hinter dem europäischen Durchschnitt6:50.

Stromgebotszonen — Geinitz bringt ein radikales Gegenmodell ins Spiel: unterschiedliche Strompreise je nach Region, wie in Skandinavien und anderen EU-Ländern. Dort, wo Strom nachgefragt wird (Süden, NRW), müsste er teurer sein — das würde Anreize für Netzausbau und Kraftwerksbau an der richtigen Stelle schaffen18:12. Politisch blockiert von Bayern und den deutschen Übertragungsnetzbetreibern.

Der Redispatch-Vorbehalt: Energiewende-Killer oder -Retter?

22:46 — Reiches umstrittenstes Instrument: In Regionen, wo bereits häufig Strom abgeregelt werden muss, sollen neue Wind- und Solaranlagen keine Entschädigung mehr bekommen, wenn ihr Strom nicht eingespeist werden kann. Das Risiko wird auf den Investor verlagert.

Güßgen nennt das einen „Energiewende-Killer": Investoren verlieren die Planungssicherheit („Bankability"), Banken geben keine Kredite mehr, der Ausbau der dringend benötigten Onshore-Windkraft stockt. Reiche habe eine „Radikalversion" gewählt und Alternativvorschläge aus der Industrie ignoriert25:47.

Weidenfeld hält dagegen: Das sei ein „Energiewende-Retter", weil endlich die Kosten adressiert werden. Die Protest-Allianz bestehe aus einer neuen Verbindung von Kapital und Klimabewegung — RWE und EnBW verdienen inzwischen mehr mit Erneuerbaren als mit fossilen Kraftwerken26:33.

Gaskraftwerke vs. Batteriespeicher

34:10 — Reiche will ~20 neue Gaskraftwerke als Backup ausschreiben — die Pläne sind fast identisch mit denen von Robert Habeck. Der entscheidende Unterschied: Reiche fordert eine Mindestlaufzeit von 10 Stunden am Stück, was Batteriespeicher faktisch ausschließt.

Weidenfeld merkt an, dass die Verdachtshaltung das eigentliche Problem sei: „Sie schreibt so aus, dass am Ende nur Gas zugebaut werden kann"34:10.

Reiser und Güßgen argumentieren, dass Batterien einen breiteren Systemnutzen haben: Sie können Lastspitzen von 3–4 Stunden ausgleichen, systemstabilisierend wirken und sind durch den Preisverfall bei Lithium-Ionen-Batterien mittlerweile günstig. Güßgen: Die Batterien wurden von Reiche als „Fressfeinde der Gaskraftwerke" behandelt — ein fatales Signal an die Branche37:10.

Wasserstoff: Hype vorbei, Regulatorik blockiert

31:10 — Die Idee, überschüssigen Strom per Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln, klingt logisch, scheitert aber an einem Henne-Ei-Problem: Niemand produziert, weil es keine Abnehmer gibt — und umgekehrt. Hinzu kommt die EU-Regulatorik, die es z.B. nicht erlaubt, überschüssigen Strom direkt für Elektrolyseure zu nutzen (32:40, Geinitz).

Presseclub nachgefragt: Bürgerrat, Flächennutzung, Verstaatlichung

41:44 — Eine Anruferin aus Bayern sorgt sich über den Flächenverbrauch durch Freiflächensolaranlagen. Reiser relativiert: Der tatsächliche Flächenverbrauch durch Wind und Solar sei mit der Landwirtschaft vereinbar — problematischer seien Bioenergiepflanzen.

49:19 — Ein Anrufer aus Freiburg schlägt einen gelosten Bürgerrat für die Energiewende vor. Reiser bestätigt: Je mehr Bürger vor Ort einbezogen werden, desto höher die Akzeptanz. Geinitz verweist auf den gewählten Bundestag.

52:22 — Ein Anrufer schlägt Verstaatlichung der Stromerzeugung vor. Weidenfeld: Deutschland kommt aus der Staatszeit — kommunale und landeseigene Versorger haben es „einfach schlecht gemacht".

Schlussrunde: Wie wird Strom bezahlbar?

38:42 — Die Positionen in der Schlussrunde:


Faktencheck

Bestätigt — Strompreis Deutschland vs. EU

Deutschlands Durchschnittsstrompreis liegt bei ca. 38 Cent/kWh, EU-Durchschnitt bei 29 Cent. BDEW meldet für 2026 durchschnittlich 37,0 ct/kWh für Haushaltskunden. Eurostat beziffert den EU-Durchschnitt H1/2025 auf 28,72 ct/kWh und Deutschland auf 38,35 ct/kWh. Quellen: BDEW-Strompreisanalyse, Eurostat

Vereinfacht — Solarpanelpreise in 10 Jahren halbiert

Die Aussage untertreibt den tatsächlichen Preisverfall erheblich. Laut IRENA/Our World in Data fielen die LCOE von Solar-PV um ca. 88 % in 15 Jahren (2009–2024). Allein 2015–2024 sanken die Modulpreise um ca. 75–80 %. „Halbiert" ist eine starke Untertreibung. Quelle: Our World in Data — Renewables Growth

Vereinfacht — 500 Mio € Entschädigung abgeregelter Windräder

Die Größenordnung ist plausibel, aber nicht als eigenständige Position verifizierbar. Seit Redispatch 2.0 (Okt. 2021) werden Einspeisemanagement und konventioneller Redispatch zusammen erfasst. Eine exakte Trennung ist in öffentlichen Quellen schwer zu isolieren. Quelle: Wikipedia — Redispatch

Vereinfacht — 2,5 Mrd € Redispatch-Kosten

Die Redispatch-Kosten schwanken stark: 2022: 2,69 Mrd. €, 2023: 3,09 Mrd. €, 2024: 1,5 Mrd. €. Die Angabe von 2,5 Mrd. liegt im Mittelfeld, trifft aber kein spezifisches Jahr genau. Trend ist fallend dank Netzausbau. Quelle: Wikipedia — Redispatch

Vereinfacht — 6,5 Mrd € Netzentgelte-Zuschuss

Die Bundesregierung zahlt seit 2023 einen Zuschuss zu den Übertragungsnetzentgelten. 2024 lag dieser bei 5,5 Mrd. €, für 2025/2026 wurden Erhöhungen diskutiert. Die Zahl 6,5 Mrd. ist plausibel, aber eine exakte Bestätigung für ein spezifisches Jahr fehlt. Quelle: BDEW-Strompreisanalyse (genaue Zahl: Keine unabhängige Quelle gefunden)

Falsch — Mehr Wärmepumpen als Gaskessel

In Deutschland trifft dies nicht zu. Wärmepumpenabsatz 2023: ca. 356.000, 2024: ca. 193.000 (Einbruch nach GEG-Debatte). Gasheizungen 2024: ca. 500.000+. Die Aussage könnte für skandinavische Länder zutreffen, für Deutschland ist sie falsch. Quellen: BWP-Absatzzahlen, BDH-Branchenzahlen

Bestätigt — Nur eine Strompreiszone

Deutschland und Luxemburg bilden eine gemeinsame Gebotszone. Andere Länder haben mehrere: Dänemark (2), Schweden (4), Norwegen (5), Italien (6). Die einheitliche Zone führt zu hohen Redispatch-Kosten. Quelle: Wikipedia — Strompreiszone

Bestätigt — Einspeisevergütung ca. 7–8 ct/kWh

Für kleine Dachanlagen (≤10 kW) in Teileinspeisung: 7,78 ct/kWh (Feb–Jul 2026). Für Volleinspeisung höher (12,34 ct). Die Angabe trifft den gängigsten Fall gut. Quelle: BNetzA — EEG-Fördersätze

Vereinfacht — ~20 neue Gaskraftwerke als Backup

Die Kraftwerksstrategie sieht ca. 10 GW an neuen, H₂-ready Gaskraftwerken vor — bei 400–600 MW pro Anlage ergibt das ca. 17–25. Die Zahl „ca. 20" ist plausibel. Die Grundstruktur wurde von Habecks Plänen übernommen. (Keine exakte Quelle für Reiches Zielvorgabe; Bezug: BMWK-Kraftwerksstrategie 2024)

Bestätigt — Lithium-Ionen-Batteriepreise stark gefallen

Laut BNEF fielen die Herstellungskosten in drei Jahrzehnten auf rund ein Hundertstel. Rekordtiefs bei Pack-Preisen ($115/kWh). Chinesische Dominanz (CATL, BYD) als Haupttreiber. Quellen: IEA — Batteries Report, Wikipedia — Li-Ion-Akkumulator


Weiterführende Quellen

Im Video erwähnte Gesetze und Konzepte:

  • Energiewirtschaftsgesetz §13K — „Nutzen statt Abregeln"31:10
  • Reiches drei Gesetzentwürfe zur Energiepolitik (April 2026) — Solarförderung, Redispatch-Vorbehalt, Kapazitätsausschreibung
  • SüdLink — Stromtrasse Nord-Süd (im Bau)

Faktencheck-Quellen:


Verbindungen

→ MONITOR — Energiewende rückwärts? Katharina Reiche und der E.ON-Lobbyismus

Hintergrund zur Person: Reiches Drehtür zwischen CDU-Politik und E.ON-Vorstand. Der Presseclub diskutiert genau die Lobbyismus-Vorwürfe, die MONITOR recherchiert hat

→ Staiy — News: Reiche EXPOSED, Kerosinmangel und Haushaltskürzungen (16.04.2026)

Liefert den Beweis für das, was im Presseclub als Verdacht formuliert wird: Spiegel enthüllt, dass Reiches Ministerium Lobbypapiere gegen Batteriespeicher schreiben ließ — genau die Batterie-Diskriminierung, die Güßgen als „Fressfeinde der Gaskraftwerke" kritisiert

→ Staiy — News Orbán-Wahl, Katharina Reiche und Iran (12.04.2026)

Der CDU-Sozialflügel fordert Reiches Rücktritt — die innerparteiliche Konsequenz der Akzeptanzkrise, die der Presseclub diagnostiziert

→ Energiesubventionen Deutschland — Atomkraft vs. Erneuerbare Energien

Kontextualisiert die Solarförderungs-Debatte historisch: Atomkraft erhielt ein Vielfaches an staatlicher Förderung — die „Subventionsabbau"-Forderung trifft selektiv nur die Erneuerbaren

→ Claudia Kemfert — Ist die Abhängigkeit vom Öl unser Untergang? (Der Standard)

Kemferts Analyse zeigt das Risiko von Reiches 20 neuen Gaskraftwerken: fossilen Lock-in statt Elektrifizierung. Was der Presseclub als „Gas vs. Batterien" diskutiert, ist für Kemfert eine Weichenstellung zwischen Abhängigkeit und Autonomie

→ Ines Schwerdtner — Energiepreiskrise und das Versagen der Bundesregierung

Schwerdtner argumentiert von links: Übergewinnsteuer statt Subventionsabbau. Der Presseclub zeigt, dass das Kostenproblem parteiübergreifend anerkannt wird, die Lösungen aber diametral auseinandergehen

→ Gesine Schwan — Macht NEU DENKEN

Schwans kommunale Entwicklungsbeiräte liefern die demokratietheoretische Grundlage für den vom Presseclub-Anrufer vorgeschlagenen Bürgerrat: Bürgerbeteiligung nicht als Akzeptanztrick, sondern als genuine Gestaltungsmacht

→ Christoph Butterwegge — Armut NEU DENKEN

Geinitz' Argument, Solarförderung sei „unsozial" (nur Hauseigentümer profitieren), greift Butterwegges Kernthema auf: Energiekosten treffen die Armen überproportional

→ Thomas Fricke — Wie die Wirtschaftskrise den Rechten nützt (Surplus)

Weidenfelds Forderung nach Subventionsabbau ist die Austeritätspolitik, die Fricke als Nährboden für rechte Parteien identifiziert

→ MONITOR — Minijobs als Armutsfalle

Strukturell dasselbe CDU-Muster: ein System gegen den breiten Expertenkonsens verteidigen — bei Minijobs gegen IAB/ifo/OECD, bei der Energiewende gegen die Erneuerbaren-Branche

→ Akkudoktor — Programmbeschwerde gegen Markus Lanz: Energiewende-Desinformation im ZDF

Altmeier-Delle als historischer Kontext: Reiches Solarförderungs-Streichung setzt den politisch verursachten Stillstand fort

→ Michael Sterner — Energiewende-Studie und Reiche-Blockade

Sterner liefert die wissenschaftliche Innensicht zur Reiche-Kritik: Als Forscher, dem die Ministerin persönlich Texte strich, kennt er die Mechanismen der Unterdrückung. Seine verschwiegene BMWK-Studie (21 Mrd. € regionale Wertschöpfung) ist der empirische Beleg für die im Presseclub diskutierten Blockaden.

→ Michael Sterner — Reiche gegen Marktwirtschaft

Sterner analysiert das StromVKG im Detail: drei Paragraphen, die Batteriespeicher durch die 10+1-Stunden-Regel, Resilienz-Klausel und H2-Readiness-Vorgaben aussperren. Die Presseclub-Kritik an selektiver „Technologieoffenheit" bekommt hier den konkreten Gesetzestext — und zwei Technologie-Alternativen (CO2-Batterie, Eisen-Luft), die bei echtem Wettbewerb antreten könnten.

→ Michael Sterner — Söders Energie-Irrtum: Faktencheck

Sterner liefert den wissenschaftlichen Faktencheck zu Söders Position — die der Presseclub aus journalistischer Metaperspektive debattiert. Die Netzpaket-Kritik und der Batteriespeicher-Streit werden hier mit Studienlage und Bayern-Ranking belegt.

→ Energiewende mit Tücken — Wenn der Versorger die eigene Solaranlage abschaltet

Die ~580 Mio. Euro Entschädigungen für abgeregelte Anlagen aus dem Bericht sind ein konkreter Datenpunkt im größeren Redispatch-Kostenbild (bis zu 3 Mrd. € jährlich). Beide Notes zeigen: Die Kosten landen beim Bürger.

→ Greenpeace — Katherina Reiche und die Gasindustrie

Was hier als Streitfrage im Raum steht, belegt Greenpeace ein Jahr später mit Akten. Der Einwand dieser Runde bleibt dort stehen: Gaskraftwerke als Reserve plante schon Habeck, gestritten wird über Maß und Zuschnitt, am Ende wurden es rund elf statt zwanzig Gigawatt.

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