Quelle: Wer das Öl hat, hat das Sagen — Podcast Reingehen
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Wer spricht?
Ulrike Herrmann (1964, Hamburg) — Wirtschaftskorrespondentin bei der taz (seit 2000). Ausbildung zur Bankkauffrau, Henri-Nannen-Journalistenschule, Studium Geschichte und Philosophie an der FU Berlin. Kernthese: Wachstum und Klimaschutz sind unvereinbar — sie plädiert für ein „grünes Schrumpfen”. Bücher: Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen (2019), Das Ende des Kapitalismus (2022), Geld als Waffe (2026). Auszeichnungen: Keynes-Gesellschaft Preis (2015), Otto-Brenner-Preis Spezial (2019). Regelmäßig in Talkshows — erklärt komplexe Zusammenhänge ungewöhnlich direkt.
Shammi Haque (1993, Bangladesch) — Investigativjournalistin bei Correctiv (seit 2024), zuvor freie Mitarbeit bei taz und Bild. Ausbildung an der Axel Springer Akademie (2018–2020). Aktivistin seit der Shahbag-Bewegung 2013, 2015 Asyl in Deutschland, 2023 deutsche Staatsbürgerschaft. Expertise: Frauenrechte, Arbeitnehmerrechte in Lieferketten, Südasien-Perspektive.
Pia Stendera — Freie Journalistin, Studium Soziologie und Kommunikationswissenschaften (Dresden/Berlin). Bekannt durch den Spotify-Podcast Boys Club — Macht und Missbrauch bei Axel Springer (2023, mit Lena von Holt), 1,5 Jahre Recherche zum Fall Julian Reichelt. Schreibt u.a. für taz, Zeit Online, Übermedien. Gemeinsam mit Shammi Haque recherchierte sie den Nazma-Begum-Fall.
Moderation: Stefan Hunglinger (taz)
Teil 1: Öl als Waffe — Warum Trump scheitert
Die Straße von Hormus als strategischer Hebel
Trump wollte einen Regimechange im Iran — stattdessen könnte der Iran einen Regimechange in Washington provozieren. Das Szenario: Durch die Sperrung der Straße von Hormus kontrolliert der Iran 20% der weltweiten Öl- und Gasförderung, dazu Düngemittel und Kunststoffe. Keine andere Region kann dieses Volumen kurzfristig ersetzen.
„Der Iran hat es geschafft, sehr erfolgreich das Öl zur Waffe zu machen. Und es gibt für Trump keinerlei Möglichkeit, diese Straße von Hormus wieder zu öffnen — einfach weil der Iran immer noch genug Seedrohnen, ballistische Raketen und Seeminen hat.”
Der Iran ist arm — aber seine asymmetrische Waffe ist unerschöpflich.
Warum der Ölpreis-Schock die USA direkt trifft
Trumps Kalkül war: Wir sind der größte Ölproduzent der Welt — uns trifft das nicht. Denkfehler in zwei Richtungen:
- Der Ölpreis ist ein Weltmarktpreis. Auch US-Öl wird zu Weltmarktpreisen verkauft — steigende Preise treffen also auch amerikanische Verbraucher.
- Globale Rezession schadet US-Exporten. Wenn die Weltwirtschaft abbremst, bricht die Nachfrage nach US-Technologie (KI, Chips) ein — Aktienblasen platzen, Midterms 2026 werden zu einem Desaster für Trump.
Das Dimension-Vergleich macht die Lage noch dramatischer:
Russland exportiert ~7 Millionen Barrel/Tag. Durch die Straße von Hormus gehen 20 Millionen Barrel — das Dreifache. Schon die Ukraine-Krise trieb den Benzinpreis auf 2,26 € (März 2022). Jetzt fehlt dreimal so viel.
Das Paradox: Trump hat inzwischen Iran-Sanktionen aufgehoben, damit der Iran weiter Öl verkaufen kann — weil sonst die Weltmarktpreise noch stärker steigen würden. Der “Feind” darf Kasse machen, weil Trump keine andere Wahl hat.
Energiewende als Langfrist-Lösung — aber nicht jetzt
Erneuerbare Energien sind die strukturelle Antwort auf fossile Abhängigkeit von Autokraten. Aber: Wind und Sonne decken aktuell nur 10% des deutschen Endenergiebedarfs. Deutschland ist in der Frühphase der Energiewende — nicht am Ende. Die Wärmepumpe ist die richtige Technologie für die Zukunft, hilft aber in der aktuellen Krise nicht.
Das Tandem-Szenario: Russland und China
Herrmanns neues Buch Geld als Waffe stellt eine beunruhigende These auf: Russland und China sitzen beide in ökonomischen Sackgassen — aus völlig unterschiedlichen Gründen. Das macht es für beide Diktatoren attraktiv, Kriege zu führen oder zu verlängern. Das Worst-Case-Szenario: Ein Tandem-Krieg, bei dem die USA zwischen Europa und Ostasien gespalten werden — strukturell ähnlich wie die Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg. Konsequenz:
„Die Europäer müssen unbedingt in der Lage sein, sich selbst gegen Russland zu verteidigen.”
Teil 2: Das Lieferkettengesetz auf dem Prüfstand
Der Fall Nazma Begum
Nazma Begum (29) arbeitet in einer Textilfabrik in Gazipur, Bangladesch — in der Finishing-Abteilung, wo Etiketten angenäht und Pullover für Lidl verpackt werden. An einem Tag im August 2024 geht ein Karton kaputt. Ihr Vorgesetzter schlägt sie mit einem Kartonrest, beschimpft sie. Zeugen bestätigen den Vorfall.
Begum geht nicht zur Tagesordnung über. Sie sucht Rat bei Gewerkschaftsmitgliedern, versucht gemeinsam Konsequenzen zu fordern. Die Fabrik wird zeitweise geschlossen; mehrere Mitarbeiter dürfen danach nicht mehr eintreten, erhalten keinen Lohn mehr.
„Sie kann und möchte dem nicht verzeihen — weil sie sich nicht so mit sich umgehen lassen will.”
Was aus Rana Plaza geworden ist
2013: Rana Plaza kollabiert — über 1.100 Näherinnen sterben. Der globale Aufschrei: Schluss jetzt. Was ist 13 Jahre später?
- Löhne gestiegen — aber durch Gewerkschaftsarbeit und Proteste, nicht durch Eigeninitiative der Arbeitgeber
- Gebäude sicherer — aber Arbeitsrechte weiterhin kaum durchgesetzt
- Hohe Rate sexualisierter Übergriffe im Arbeitskontext der Textilindustrie
- Lieferkettengesetz seit 2023 in Deutschland — aber kaum wirksam
Die BAFA: Beschwerde ins Nichts
Begum hatte drei Beschwerdemöglichkeiten:
- Beim bangladeschischen Verband der Bekleidungshersteller (passiert — keine Rückmeldung)
- Bei Lidl (passiert — kein Kommentar “weil Fall noch nicht abgeschlossen”)
- Beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) — die zuständige deutsche Behörde
NGOs, die die ersten Fälle beim BAFA nach Einführung des Lieferkettengesetzes eingereicht haben (u.a. gegen Amazon und IKEA), berichten:
- Beschwerdeführer wurden nicht weiter einbezogen
- Sie haben vom Einstellen des Verfahrens erst erfahren, als sie Akteneinsicht beantragten — ein halbes Jahr nach Einstellung
Das Gesetz wird systematisch ausgehöhlt
Das Wirtschaftsministerium hat eine interne Weisung erlassen: “unternehmensfreundlicher agieren”. Parallel dazu wird die EU-Lieferkettenrichtlinie (die eigentlich weitergeht als das deutsche Gesetz — mehrere Stufen der Lieferkette) schrittweise ausgehöhlt:
- Erst Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter befreit
- Dann bis 3.000, dann bis 5.000 — gemeint sind Verwaltungsmitarbeiter, nicht Gesamtbelegschaft
- Wenn vollständig durchgesetzt: Selbst Aldi, Adidas würden herausfallen
„Wer muss eigentlich überhaupt noch Verantwortung übernehmen?”
Was bleibt — das Dilemma der Konsumenten
Ein Boykott von Bangladesch-Produkten hilft nicht — er würde nur Arbeitsplätze vernichten. Die eigentliche Forderung:
- Strenge Lieferkettenrichtlinien beibehalten und durchsetzen
- Unternehmen nicht die Wahl lassen zwischen Rückzug und besseren Bedingungen
- Second-Hand, Lieferkettentransparenz wo möglich — aber die größte Verantwortung liegt bei Unternehmen und Politik
„Und da scheint gerade die Verantwortung so ein bisschen wegzugleiten — oder das Verantwortungsbewusstsein.”
Faktencheck
Bestätigt — Straße von Hormus: ~20% des weltweiten Öl- und LNG-Transits
Laut EIA flossen 2024 durchschnittlich 20 Mio. Barrel/Tag durch die Straße von Hormus — ca. 20% des globalen Ölkonsums. Auch ~20% des weltweiten LNG-Handels passiert diese Engstelle. Technisch korrekt: es handelt sich um Transit, nicht Förderung — die 20%-Zahl stimmt. Quelle: EIA: Strait of Hormuz is chokepoint for 20% of world’s oil
Vereinfacht — Russland exportiert ~7 Millionen Barrel Öl pro Tag
Die tatsächliche Rohölexportmenge lag 2024 bei ca. 4,8 Mio. bpd (Rohöl). Inklusive Ölprodukte (Diesel, Heizöl) kommen verschiedene Quellen auf 7–8 Mio. bpd. Ist Herrmanns Zahl auf „Öl + Ölprodukte” bezogen, ist sie vertretbar — als reine Rohölexportzahl ist sie zu hoch. Der Vergleich mit Hormus (20 Mio.) ist trotzdem in der richtigen Größenordnung.
Bestätigt — Rana Plaza 2013: über 1.100 Todesopfer
Der Einsturz am 24. April 2013 in Savar kostete 1.133–1.134 bestätigte Menschen das Leben, ~2.500 wurden verletzt. Es ist die tödlichste Fabrikkatastrophe der Textilbranche weltweit. Quelle: Clean Clothes Campaign: Rana Plaza
Vereinfacht — Deutschland: Import aus Bangladesch über 4 Mrd. Euro
Deutschland ist tatsächlich der größte europäische Abnehmer bangladeschischer Bekleidung. Allerdings lagen die Importe allein Jan–Sep 2023 bei ~5,6 Mrd. Euro — das Gesamtjahresvolumen liegt eher bei 7+ Mrd. Euro. „Über 4 Mrd.” ist zu konservativ; die Marktposition stimmt, der Betrag ist deutlich unterschätzt. Quelle: Destatis: Importe von Bekleidung Jan–Sep 2023
Falsch — Erneuerbare Energien decken nur 10% des deutschen Endenergieverbrauchs
Laut Umweltbundesamt lag der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 2023 bei 22% (2022: 20,8%). Im Stromsektor allein: über 51%. Herrmanns 10%-Claim liegt fast doppelt unter dem realen Wert — selbst wenn man Wärme und Verkehr isoliert betrachtet, ist 10% eine starke Unterschätzung. Der Grundgedanke (Transformation ist früh) bleibt richtig, die Zahl ist falsch. Quelle: Umweltbundesamt: Erneuerbare Energien 2023 (22%)
Bestätigt — BAFA ist zuständig für das Lieferkettengesetz
Gemäß LkSG ist das BAFA die zuständige Vollzugsbehörde. Bestätigt durch BAFA-Website und Bundeswirtschaftsministerium. Quelle: BAFA: Überblick Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
Bestätigt — Wirtschaftsministerium wies BAFA zu unternehmensfreundlicherem Vorgehen an
Das BMWE wies das BAFA am 26. September 2025 offiziell an, beim LkSG „Zurückhaltung” zu üben. Ab Oktober 2025: Einstellung von Berichtsprüfungen, höhere Bußgeldschwellen, Fokus auf „Dialog statt Sanktionen”. FragDenStaat: „Ein bisschen Kinderarbeit ist okay.” Quellen: BMWE-Pressemitteilung 26.9.2025 · FragDenStaat
Vereinfacht — EU-CSDDD-Aushöhlung: Aldi und Adidas fallen heraus
Das EU-Omnibus-Paket (Feb. 2025, März 2026 final) erhöhte den CSDDD-Schwellenwert auf 5.000 Beschäftigte + 1,5 Mrd. Euro Umsatz. Adidas (~60.000 Mitarbeiter, ~21 Mrd. Umsatz) fällt nicht heraus. Bei Aldi ist es komplex: Aldi Nord und Süd sind rechtlich getrennte Gesellschaften — einzelne Unternehmen könnten unter den Schwellenwert fallen. Der Grundtenor der Aushöhlung stimmt, die Beispiele sind vereinfacht. Quelle: ADVANT Beiten: CSDDD Omnibus-Änderungen final
Weiterführende Quellen
Aus der Video-Beschreibung: keine Quellenlinks angegeben.
Recherchiert von Sherlock:
- EIA: Strait of Hormuz is chokepoint for 20% of world’s oil — Primärquelle für die Hormus-Zahlen
- EIA: One-fifth of global LNG trade flows through the Strait of Hormuz (2024) — LNG-Dimension
- Umweltbundesamt: Erneuerbare Energien nehmen 2023 weiter Fahrt auf — Korrektur zu Herrmanns 10%-Claim (tatsächlich 22%)
- FragDenStaat: Ein bisschen Kinderarbeit ist okay (Oktober 2025) — BAFA-Weisung zur Untätigkeit
- BAFA: Überblick Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz — offizielle Zuständigkeitsseite
- taz: Test fürs Lieferkettengesetz — Ein Fehler in der Kette — Originalartikel zum Nazma-Begum-Fall
- Clean Clothes Campaign: Rana Plaza — Hintergrund zu Rana Plaza und Folgen
Verbindungen
→ Claudia Kemfert — Ist die Abhängigkeit vom Öl unser Untergang? (Der Standard)
direkte Parallele: beide analysieren fossile Abhängigkeit als geopolitischen Hebel; Kemfert aus Energiewendeperspektive, Herrmann aus machtpolitischer
→ Volker Quaschning — Sprit-Abzocke und Ölabhängigkeit
Quaschning und Herrmann kommen zu ähnlichen Schlüssen über Ölpreisschocks, aber Herrmann legt den Fokus auf geopolitische Machtasymmetrien statt Klimaschutz
→ Sternstunde Philosophie — Der Iran-Krieg und die Geopolitik der Gegenwart
vertieft die geopolitische Einordnung des Iran-Konflikts, die Herrmann hier ökonomisch beschreibt
→ PhoenixRunde — Trumps Iran-Krieg: Chaos oder Strategie?
Herrmanns These (Trump in der Öl-Falle) ergänzt die politisch-strategische Analyse der PhoenixRunde
→ Diba Mirzaei — Irankrieg & Geschichte (Jung & Naiv 815)
historischer und gesellschaftlicher Kontext des Iran, den Herrmanns Strukturanalyse voraussetzt
→ MONITOR — Irankrieg und das Ende des Völkerrechts
rechtliche Dimension des Konflikts, den Herrmann wirtschaftlich einordnet
→ Thomas Fricke — Wie die Wirtschaftskrise den Rechten nützt (Surplus)
Frickes These: wirtschaftliche Not stärkt Rechte — Herrmanns Szenario einer Iran-induzierten Rezession schreibt diese Logik weiter
→ Heiner Flassbeck — Krise und Rechtsruck
strukturelle Parallele: beide zeigen, wie wirtschaftliche Fehlkalkulationen politisch destabilisieren
→ ARTE Mit offenen Karten — Die Sojabohne als geopolitische Waffe
methodisch verwandt: Rohstoffe als geopolitische Hebel — Öl und Soja als parallele Fallstudien
→ Norio — Kupferschiefer-Mine in der Lausitz
Kupfer-Importabhängigkeit als dritte Rohstoff-Verwundbarkeit: gleiche Grundthese „Ressourcenkontrolle = Macht”, andere Ressource, selbes strukturelles Problem
→ MONITOR — Energiewende rückwärts? Katharina Reiche und der E.ON-Lobbyismus
die Aushöhlung des Lieferkettengesetzes folgt dem gleichen Muster: Lobbyismus untergräbt Schutzgesetze
→ Wilhelm Heitmeyer — Die Durchrohung der Gesellschaft
die systematische Nicht-Strafverfolgung von Gewalt am Arbeitsplatz (wie im Fall Begum) ist Teil der gesellschaftlichen Verrohung, die Heitmeyer beschreibt
→ Konstantin Flemig — US-Seeblockade gegen Iran
Flemig zeigt die Hormus-Eskalation in Echtzeit: US-Seeblockade, 102 USD/Barrel Brent, Düngemittelengpass — die konkrete Materialisierung von Herrmanns These, dass Öl Macht bedeutet
→ Konstantin Flemig — Sudan Massaker el Fashir und die VAE
Die Goldader Sudans spiegelt das Prinzip dieser Note direkt: Wer die Rohstoffe kontrolliert, formt die Geopolitik — die VAE-Beteiligung an der RSF ist kein humanitäres Versagen, sondern ressourcenpolitisches Kalkül (Gold-Exporte fast verdoppelt seit Kriegsbeginn)
→ Christof Johnen — Sudan Humanitaere Lage und DRK-Einsatz
Johnen beschreibt die humanitäre Konsequenz der Rohstofflogik: 1,5 Milliarden Euro Nothilfe, weil politische Akteure keine Waffenstillstandsinteressen haben — Ressourcenkontrolle und humanitäres Versagen sind zwei Seiten derselben Kalkulation
→ Die Neuen Zwanziger — Salon Lektueren Februar 2026
Im Februar-Salon kritisieren Schmitt/Schulz Herrmanns Buch „Geld als Waffe” fundamental: Die Ablenkungsthese widerspricht ihrer eigenen Hormus-Analyse aus dieser Note
→ Markus Reisner — Strasse von Hormus fragil
Militärisches Gegenstück: Wer Energierouten kontrolliert, kann sie auch asymmetrisch angreifen
→ Kai Schöneberg — Ölkrise lohnt sich für BP (taz)
BP Q1/2026: Konkreter Gewinn-Beleg für die hier analysierte Hormus-Blockade und Öl als Machtinstrument.
→ Follow This — Die grüne Horzel in Big Oil
Follow This stellt die Gegenfrage: Was passiert mit der Ölmacht, wenn die Nachfrage sinkt?
→ taz Reingehen — ICE-Razzia Hyundai und ein Jahr Schwarz-Rot
Gleicher Podcast, andere Perspektive: Beide Reingehen-Episoden zeigen wie globale Machtstrukturen auf das Leben Einzelner durchschlagen — Öl als geopolitisches Instrument, ICE als innenpolitisches. Und wie lokale Bevölkerungen das schweigend normalisieren.











