Gedankenraum
Panorama·15. Oktober 2026

Was ist Wohlstand?

Costa Rica ist ärmer als die USA und lebt länger; seit 1991 ist Deutschlands BIP doppelt so stark gewachsen wie sein Wohlfahrtsindex. Drei Fragen dazu, was Wohlstand ist: Geld, Zufriedenheit oder ein Maß, auf das man sich erst einigen muss.

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Pieter Bruegel der Ältere — Öl auf Eichenholz — Links das Schlaraffenland: Drei Übersatte liegen unter einem Tisch voller Pasteten und Braten, ein Ei läuft auf Beinchen vorbei, keiner schaut hin. Rechts, hinter einem niedrigen Zaun, ein Erntefeld im Nachmittagslicht: Menschen teilen unter einem Birnbaum Brot und Käse, Kinder spielen, zwei Alte reden am Weg, unten das Dorf und eine blaue Bucht. Bruegel, weil er beides gemalt hat, das Schlaraffenland und die Kornernte, und weil die Frage des Panoramas zwischen diesen beiden Bildern liegt: Wohlstand als Überfluss, der einschläfert, oder als genug, das man teilen kann.

Prompt: A wide panoramic painting in the style of Pieter Bruegel the Elder, oil on oak panel, fine brushwork, muted earthy palette of ochre, wheat gold, olive green and soft sky blue, 1200x500 banner, no photorealism. Left third: a Land of Cockaigne scene — three overfed figures lie asleep and sprawled in a circle under a table-tree laden with pies and roast fowl, a half-eaten egg walking on little legs, their faces turned away, motionless and bored amid abundance. Right two thirds: a sunlit harvest landscape seen from a hill, villagers resting together in the shade of a pear tree with bread, cheese and a jug, children playing, two old people talking, a path winding down to a village and a distant blue bay. Small simplified figures with no detailed faces, Bruegel's high horizon and deep panoramic perspective, a gentle afternoon light. The two halves meet at a low wooden fence. Quiet, humane, contemplative, no text, no lettering.

Worum es geht

Der Kanzler sagt, Deutschland brauche Wachstum, um seinen Wohlstand zu sichern. Aber was ist dieser Wohlstand, den man sichern soll? Das BIP misst, wie viel Geld ein Land umsetzt, und steigt auch, wenn jemand sein Auto vor die Wand fährt. Costa Rica erwirtschaftet pro Kopf ein gutes Drittel dessen, was die USA erwirtschaften, und seine Menschen leben länger. Dieses Panorama stellt drei Fragen: ob mehr Geld zufriedener macht, was man stattdessen messen sollte, und ob es Wohlstand ohne Wachstum geben kann.

Ein wachsendes Panorama

Angestoßen haben es Martin Oetting und Saamah Abdallah mit dem Happy Planet Index: Das beste deutsche Ergebnis fiel in die Jahre, die heute als verlorene Zeit erzählt werden. Vorgeschlagen hatte es schon die Nachbesprechung zu Veronika Grimm. Jede Frage trägt den Sachstand, die Stimmen aus dem Bestand und die Reibung zwischen ihnen. Neue Notes, die eine der Fragen vertiefen, schreiben es fort.


Macht mehr Geld zufriedener?

Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt und was man zählt. Richard Easterlin beobachtete in den 1970ern, dass reicher werdende Länder nicht glücklicher wurden. Betsey Stevenson und Justin Wolfers fanden später über viele Länder hinweg das Gegenteil: Reichere Länder sind zufriedener, und einen Sättigungspunkt sahen sie nicht (Stevenson & Wolfers 2008, doi:10.1353/eca.0.0001). Für Einzelne galt lange die Zahl von 75.000 Dollar, über die hinaus Geld die Stimmung nicht mehr hebe. Matthew Killingsworth wertete 1,7 Millionen Momentaufnahmen von über 33.000 amerikanischen Beschäftigten aus und fand keine solche Grenze: Das Wohlbefinden steigt mit dem Einkommen weiter, nur jeder weitere Dollar bringt weniger (Killingsworth 2021, doi:10.1073/pnas.2016976118). In einer gemeinsamen Nachrechnung mit Daniel Kahneman, der die Grenze einst selbst gezogen hatte, blieb von ihr nur ein Rest: Es gibt sie bei den unglücklichsten Menschen, bei den anderen nicht (Killingsworth, Kahneman & Mellers 2023, doi:10.1073/pnas.2208661120). Auf Länderebene findet eine Studie für Europa eine Schwelle bei rund 30.000 Euro Nettohaushaltseinkommen im Jahr, über die hinaus die Zufriedenheit nicht weiter steigt; erreicht haben sie nur wenige Länder (Röck, Tappeiner & Walde 2025, doi:10.1002/jae.70013).

Anders sieht es aus, wenn man nicht das Geld zählt, sondern den Verbrauch. Der Happy Planet Index findet im Ländervergleich, dass jenseits von etwa vier Globalhektar Fußabdruck mehr Verbrauch keine zusätzlichen glücklichen Lebensjahre bringt, und in seiner Befragung von rund 40.000 Menschen sind die mit dem größeren Fußabdruck eher weniger zufrieden (HPI 2026 Report). Beides passt zusammen. Geld kann Dinge kaufen, die kaum Welt verbrauchen: Zeit, Pflege, Bildung, Sicherheit. Und es macht nachweislich glücklicher, wenn man es für andere ausgibt statt für sich (Dunn, Aknin & Norton 2008, doi:10.1126/science.1150952). Am unteren Ende ist Geld schlicht Lebenszeit: Einkommensarme Männer sterben in Deutschland rund sieben Jahre früher als wohlhabende (→ Butterwegge unten).

Die Stimmen

Weitere Stimmen (8)
  • Martin Oetting und Saamah Abdallah: Die USA seien „ziemlich beschissen darin, Ressourcen bzw. Geld in langes, zufriedenes Leben für alle zu verwandeln“; wer mehr konsumiert, ist eher weniger zufrieden.
  • Erich Fromm: Es gibt einen Überfluss, der passiv macht, und einen, der den Menschen aktiver, lebendiger und freier werden lässt.
  • Judith Mangelsdorf: Glück ist das Nebenprodukt eines gelingenden Lebens; ihr Satz, Erfolg sei eher ein Negativprädiktor, hält dem Faktencheck der Note allerdings nicht stand.
  • Manfred Spitzer: Ein Einkauf wirkt zehn Sekunden, dann läuft die hedonische Tretmühle weiter, „der Buddhist kauft nichts … glücklich ist er deswegen nicht“.
  • Volker Marquardt: Im Kloster merkte er, „eigentlich das andere, was man alles so zu Hause hat, braucht man gar nicht“; Genügsamkeit ist gewonnene Zeit.
  • Hans Maggi: Abdullah, 64, lebt fast ohne Besitz in einer Höhle und ist der zufriedenste Mensch seiner Reise; Maggi weiß, dass sein Bild als exotischer Gast verzerrt sein kann.
  • Tilo Jung: Geld wirke wie eine Droge, mehr Einnahmen erzwingen mehr Ausgaben; er strebt nach genug statt nach Gewinnmaximierung.
  • Achim Truger: Das Lehrbuch nimmt unendliche Bedürfnisse an, „ich glaube, das stimmt eben überhaupt nicht“; wer genug hat und weniger arbeiten will, handelt genau nach der Theorie.
Die Reibung

Homm besitzt zwei Jets und ist einsam, Butterwegge zählt sieben Jahre Lebenszeit zwischen arm und reich, und Heins Fischer will, dass seine Tochter Lehrerin wird. Die Forschung sagt dazu: Die Kurve flacht ab, sie endet nicht. Wenn Geld unten Lebenszeit kauft und oben Leere, wo liegt die Schwelle, und wer darf bestimmen, ab wann „mehr“ nur noch Verbrauch ist?


Was soll man messen?

Dass das BIP kein Maß für gutes Leben ist, haben seine Erfinder selbst gesagt. Neu ist, wie oft der Versuch, etwas Besseres daneben zu stellen, schon gemacht und wieder liegen gelassen wurde. Nicolas Sarkozy setzte 2008 die Kommission um Joseph Stiglitz, Amartya Sen und Jean-Paul Fitoussi ein; der Bundestag ließ eine Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ drei Jahre arbeiten, ihr Schlussbericht von 2013 umfasst 844 Seiten und empfahl eine „Wohlstands-Ampel“ (BT-Drs. 17/13300). Der Sachverständigenrat veröffentlichte 2019 ein ganzes Indikatorensystem und nutzte es sechs Wochen später im eigenen Jahresgutachten nicht. Das Wirtschaftsministerium führte 2022 im Jahreswirtschaftsbericht ein Kapitel „Wohlfahrtsmessung und gesellschaftlicher Fortschritt“ mit knapp 40 Indikatoren ein und schrieb es bis 2025 fort; im Jahreswirtschaftsbericht 2026 ist es ersatzlos gestrichen, es bleibt ein Verweis auf andere Berichte und die Ankündigung, man werde „prüfen“ (postwachstum.de, 06/2026).

Was ein anderes Maß zeigen würde, rechnet der Nationale Wohlfahrtsindex seit Jahren vor. Er beginnt beim privaten Konsum, gewichtet ihn nach der Ungleichheit, zählt Hausarbeit und Ehrenamt hinzu und zieht Umweltschäden, Unfälle und Kriminalität ab (Held, Rodenhäuser, Diefenbacher & Zieschank 2018, doi:10.1016/j.ecolecon.2017.11.026). Bis 1999 liefen NWI und BIP parallel, danach öffnete sich eine Schere, vor allem wegen der wachsenden Ungleichheit (UBA). Seit 1991 ist das BIP um 48 Prozent gestiegen, der NWI um 24; 2024 stieg der NWI um 2,3 Prozent, während das BIP schrumpfte (Böckler/IMK 2025). Weltweit zeigt ein ähnlicher Index, dass der „echte Fortschritt“ pro Kopf 1978 seinen Höhepunkt hatte, während sich das globale BIP seit 1950 mehr als verdreifachte (Kubiszewski et al. 2013, doi:10.1016/j.ecolecon.2013.04.019).

Die Gegenrechnung kommt aus der Ökonomik selbst. Ein Wohlfahrtsmaß aus Konsum, Freizeit, Lebenserwartung und Ungleichheit hängt eng mit dem BIP zusammen, ordnet die Länder aber spürbar um: Westeuropa liegt näher an den USA, als das BIP sagt (Jones & Klenow 2016, doi:10.1257/aer.20110236). Und jeder zusammengesetzte Index muss gewichten. Wer festlegt, wie viel ein Jahr Lebenserwartung gegen eine Tonne CO₂ zählt, trifft eine Wertentscheidung und versteckt sie in einer Zahl (Ravallion 2011, doi:10.1093/wbro/lkr009). Die Vereinten Nationen haben sich 2024 im Pakt für die Zukunft verpflichtet, ein Maß jenseits des BIP zu entwickeln. Die Expertengruppe legte im Mai 2026 ein Dashboard mit 31 Indikatoren vor, auf eine einzige Leitzahl konnte sie sich nicht einigen (UNU-CPR, 2026).

Die Stimmen

Weitere Stimmen (6)
  • Maja Göpel: Das BIP übersieht unbezahlte Arbeit, Verteilung, Umweltzerstörung und Wohlbefinden; „Wirtschaft dient einer gesellschaftlichen Wohlstandsentwicklung.“
  • Martin Oetting: Der Happy Planet Index soll das BIP nicht ersetzen, er erinnert daran, was am Ende zählt.
  • Alena Buyx: Wir vergleichen uns mit den USA und fühlen uns schlechter, weil wir mit deren Zahlen messen.
  • Frauke Fischer: Wer gehört werden will, muss die Rechnung stellen; die Biodiversität ist der größte Wirtschaftszweig, den niemand bezahlt.
  • Christoph Butterwegge: Wer die Messlatte setzt, bestimmt, wer als reich zählt; im Armuts- und Reichtumsbericht fehlen die Milliardäre.
  • Luc: „Die Rangfolge bleibt. Nur die Achse wechselt. So wächst das Autoritäre aus dem Messen.“
Die Reibung

Die Vereinten Nationen haben 31 Indikatoren und keine Leitzahl, Truger will, dass man die vorhandenen endlich ernst nimmt, und Mangelsdorf warnt davor, bei irgendeinem die Höchstpunktzahl zu jagen. Weber erinnert daran, dass jede Messlatte ein Oben und Unten baut. Braucht ein neues Maß eine einzige Zahl, um gegen das BIP anzukommen, und wird es genau dadurch zu dem, was es ersetzen wollte?


Geht Wohlstand ohne Wachstum?

Absolute Entkopplung gibt es, das ist nicht mehr strittig. Deutschlands Wirtschaft wuchs von 1990 bis 2022 um 58 Prozent, die CO₂-Emissionen im Land fielen um 37 Prozent, die konsumbasierten um 30 (Our World in Data); zwischen 2015 und 2018 schafften das auch in der Konsumbilanz 23 von 116 Ländern (Hubacek et al. 2021, doi:10.1016/j.adapen.2021.100074). Strittig ist das Tempo. Eine Übersicht über 835 Studien findet lang anhaltende absolute Entkopplung selten und viel zu langsam für schnelle, große Reduktionen (Haberl et al. 2020, Review, doi:10.1088/1748-9326/ab842a). Im erreichten Tempo bräuchten elf reiche Länder im Schnitt über 220 Jahre, um 95 Prozent ihrer Emissionen einzusparen; gemessen ist das am fairen Anteil am globalen Restbudget, also an einem Gerechtigkeitsmaß (Vogel & Hickel 2023, doi:10.1016/S2542-5196(23)00174-2). Und beim Material, sagt Maja Göpel, entkoppelt sich fast nichts.

Ob Schrumpfen die Alternative ist, ist die zweite, schwierigere Frage. Modellrechnungen zeigen, dass Szenarien mit weniger Wachstum viele technische Wetten der Klimaszenarien vermeiden, etwa auf Kohlendioxid-Entnahme in riesigem Maßstab, aber an der politischen Machbarkeit hängen (Keyßer & Lenzen 2021, doi:10.1038/s41467-021-22884-9). Eine Übersicht aus dem Lager der Postwachstums-Forschung beschreibt, wie Wohlergehen innerhalb planetarer Grenzen aussehen könnte, und nennt die Politik der Umstellung und das Verhältnis zum globalen Süden als offene Fragen (Kallis et al. 2025, Review, doi:10.1016/S2542-5196(24)00310-3). Die Gegenprüfung fällt hart aus: Von 561 Degrowth-Studien sind fast neun Zehntel Meinungsbeiträge, und die wenigen Befragungen finden für Schrumpfen keine Mehrheit (Savin & van den Bergh 2024, Review, doi:10.1016/j.ecolecon.2024.108324; die Autoren gehören selbst zu den Kritikern). Beide Lager räumen damit dasselbe ein: Die Entkopplung ist zu langsam, und das Schrumpfen hat keine Mehrheit. Dazwischen liegt eine Gesellschaft, deren Renten, Kredite und Arbeitsplätze am Wachstum hängen.

Die Stimmen

Weitere Stimmen (8)
  • Achim Truger: Steigt der Wohlstand, stimmt die Verteilung und ist niemand arbeitslos, sei es „vollkommen sekundär, ob am Ende noch etwas wächst“.
  • Maja Göpel: Das Wachstumsparadigma ist so stark, weil man Verteilung nicht verhandeln muss, solange der Kuchen wächst; rückkoppeln statt entkoppeln.
  • Jan Hegenberg: Chinas Emissionen aus der Energie sanken erstmals bei deutlichem Wachstum, „the trend is your friend“.
  • Felwine Sarr: Der Süden soll den Westen nicht nachahmen; Wohlsein statt Wohlstand.
  • Arnaud Orain: Der Endlichkeit sind sich heute auch die zügellosesten Kapitalisten bewusst; die Einsicht führt ebenso zur Beute wie zur Genügsamkeit.
  • Simon Schaupp: Kürzere Arbeitszeit bei vollem Lohn als ökologische Antwort; Arbeitsleid über mehr Konsum auszugleichen, wird in der Krise immer problematischer.
  • Martin Oetting: Grünes Wachstum habe nirgends geklappt; die eigene Deutschland-Zahl widerlegt ihn, belegbar ist nur, dass es viel zu langsam geht.
  • Luc: Wenn Maschinen die Arbeit tragen, muss sich das Rad nicht mehr drehen; „eine Ruhe könnte einkehren, weil das Rad sich nicht mehr drehen muss“.
Die Reibung

Herrmann will schrumpfen und braucht dafür die Zustimmung von achtzig bis neunzig Prozent und die Gleichheit der Rationierung. Grimm will wachsen unter einem Deckel, der enger wird. El-Mafaalani fürchtet, dass ohne wachsenden Kuchen die Autoritären überzeugen, und Göpel sagt, genau deshalb halte man am Wachstum fest: damit man über die Verteilung nicht reden muss. Ist die Frage nach dem Wachstum am Ende eine Frage nach der Verteilung, und traut sich eine Demokratie, sie direkt zu stellen?


Nachbesprechungen, die hierher führen

DatumNoteVertieft
15.10.2026Martin Oetting — Happy Planet Index 2026Gründungsnote: Macht mehr Geld zufriedener? Easterlin gegen Stevenson & Wolfers, Killingsworth 2021, Killingsworth/Kahneman/Mellers 2023, Röck et al. 2025, HPI-Schwelle bei ~4 gha, Fußabdruck-Streit (Blomqvist vs. Rees/Wackernagel)
15.10.2026Veronika Grimm — Der Preis als SignalGeht Wohlstand ohne Wachstum? Entkopplung in Deutschland (OWID), Haberl 2020, Vogel & Hickel 2023, Savin & van den Bergh 2024 — die Frage, die das Panorama zuerst vorschlug

Verbindungen

→ Fortschritt

Der Snapshot neben diesem wachsenden Panorama: Der Maßstab ist umstritten und Den Maßstab öffentlich machen sind die Vorgeschichte der Frage, was man messen soll.

→ Neoliberalismus — Was zählt

Dort werden die anderen Maße einzeln geprüft, vom Happy Planet Index bis zu Göpels und Sarrs Gegenentwürfen, mit Faktencheck-Callouts. Hier geht es um die Frage dahinter.

→ Das Glück des Schmieds

Das Nachbarpanorama fragt, ob Wohlstand träge macht und ob wir zu wenig arbeiten. Dieses fragt, was der Wohlstand ist, um den es dort geht. Abdallahs Gegenrechnung zur Arbeitszeit steht dort.

→ Was ist Großzügigkeit?

Muss man sich Großzügigkeit leisten können? trägt die Forschung, nach der Geld glücklicher macht, wenn man es für andere ausgibt.


Weiterdenken

Was fehlt in diesem Bild?
  • Die meisten Stimmen hier sprechen aus reichen Ländern über das Genug. Wie sähe dieses Panorama aus, wenn es von Menschen geschrieben wäre, für die mehr Geld noch Lebenszeit bedeutet?
  • Ein Maß, auf das sich alle einigen, gibt es nicht, und vielleicht ist das kein Mangel. Wäre ein Land wohlhabend, das sich jedes Jahr öffentlich darüber streitet, was es zählt?
  • Wenn mehr Verbrauch kaum zufriedener macht, mehr Geld aber schon: Was würdest du mit mehr Geld kaufen, das kaum Welt verbraucht, und warum tust du es nicht schon?
  • Der Wachstumszwang steckt in Renten, Krediten und Arbeitsplätzen. Welche dieser Abhängigkeiten ließe sich zuerst lösen, ohne dass jemand verliert, der heute schon wenig hat?

Von hier einen Faden gehen7 Stationen, rückwärts durch den Bestand

Im Bestand

Martin OettingHappy Planet Index 2026: Was ist…Veronika GrimmDer Preis als Signal (Jung &…Florian HommIch war eine LeistungsmaschineErich FrommHaben oder SeinChristoph ButterweggeArmut NEU DENKENChristoph HeinGeoökonomie NEU DENKENHarald Welzer und Barbara…Großzügigkeit und GegenwärtigkeitGabriel YoranDie Entkrempelung der WeltHeinz BudeGesellschaft der AngstWolfram SchultzDopamin: Mehr als ein GlückshormonErich FrommMenschliches WachstumJudith MangelsdorfFlourishing und MatteringManfred SpitzerHirnforscher FeldbachUdo MarquardtZeit als Schlüssel zum guten LebenHans MaggiSokotraTilo JungErben, Wirtschaft, AfD-StrategieMaja Göpel & Achim TrugerWachstum NEU DENKENAdam Tooze und Maja GöpelDie PolykriseZehn Wirtschaftsmythen, zwei…Madlen Nicolaus und Martin…Warum wir die Welt vermessen

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